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Newsletter 04/2016

Newsletter 04/2016

vom 27. Juli 2016

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

„Ausgerechnet jetzt“, denken derzeit viele: Die Fußball-Europameisterschaft ist weitestgehend friedlich über die Bühne gegangen, trotz der Terrorgefahr war es ein fröhliches Fest der Franzosen mit ihren Gästen. Und dann das: In Amerika schießen weiße Polizisten auf Schwarze und provozieren damit weitere Morde und in einigen Städten bürgerkriegsähnliche Zustände. In Nizza rast am französischen Nationalfeiertag ein LKW in flanierende Menschenmassen auf der Strandpromenade. Nur kurze Zeit später gibt es in der Türkei einen angeblichen Putschversuch von Militärs gegen den Präsidenten Erdogan und seine Regierung... Ausgerechnet jetzt, wo viele ihren Urlaub genießen, verreisen wollen oder an ihren Drehorten auf gutes Wetter am Set hoffen, gibt es Tod, Terror und Bomben, ereilen uns täglich Bilder schockierender Vorfälle, die auch räumlich immer näher an uns heran rücken. Die Angst ist real, aber sie sollte uns nicht lähmen: Jetzt ist es umso wichtiger, dass wir uns täglich für Frieden, Toleranz, Solidarität und Menschlichkeit einsetzen; dass wir auch in unserem direkten Umfeld Gewalt und Ausgrenzung nicht zulassen, auf Dialog und Verständigung setzen. Lebensfroh, bunt und „ganz easy“ haben das gerade zehntausende Menschen, unter ihnen auch viele ver.dianer/innen, beim Christopher Street Day in vielen Städten demonstriert.
Wo auch immer ihr gerade seid – wir wünschen euch einen schönen Sommer. Wir sehen uns!

Eure ver.di FilmUnion
http://filmunion.verdi.de
http://www.facebook.com/connexx.av

 

Inhalt

  1. DOK Leipzig I: ver.di-Preis mit neuer Ausrichtung
  2. DOK Leipzig II: Jurymitglieder gesucht!
  3. DOK Leipzig III: Erster Treff der Initiative der Festivalarbeiter_innen
  4. Filmförderung Hamburg/Schleswig-Holstein: Tariftreue gefordert
  5. Setbesuch bei "Werk ohne Autor" (W.O.A.)
  6. Filmproduktion: Kleinteilig mit hoher Konzentration
  7. Synchronsprecher I: Disney muss zehnfache Gage zahlen
  8. Synchronsprecher II: Ausstellung "Faces Behind The Voices"
  9. Viel Gerede um Filmerbe
  10. OSTPOL: lab/p 2 und Crowdfunding für Knast-Filmworkshop
  11. SAVE THE DATE: Mitgliederversammlung der FilmUnion Süd
  12. Erster Selbstständigentag für NRW
  13. Weiterbildung für Filmschaffende im Oktober
  14. "Jünger der Quote" geistern im ZDF
  15. Urteil: Befristung für Fernsehkommissar korrekt
  16. Produzentenallianz mit neuem Vorstand
  17. Impressum / Abo

 

  • 1. DOK Leipzig I

    DOK Leipzig I: ver.di-Preis mit neuer Ausrichtung

    Das 59. Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm DOK wird vom 31. Oktober bis 6. November stattfinden und steht unter dem Motto “Disobedience” (Ungehorsam). Das älteste Dokfilmfestival der Welt steht auch für Veränderung und Nähe zum Puls der Zeit. Diesem Charakter möchte auch ver.di, seit vielen Jahren Preisstifterin und Förderin des Festivals, Rechnung tragen: Der mit 2.500 Euro dotierte ver.di-Preis wird ab 2016 erstmals als „ver.di-Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness“ an einen Film aus dem Deutschen Wettbewerb verliehen.
    Der ver.di-Preisträgerfilm wird am letzten DOK-Festivaltag (wie alle anderen Preisträgerfilme) nochmals in Leipzig gezeigt. Zu dieser Vorführung werden die ver.di-Mitglieder aus der Region eingeladen.

    Alle Neuerungen rund um den ver.di-Preis unter:
    https://filmunion.verdi.de/und-action/nachrichten/++co++51d4dd64-53d4-11e6-a532-525400a933ef

  • 2. DOK Leipzig II

    DOK Leipzig II: Jurymitglieder gesucht!

    Auch die Zusammensetzung der ver.di Jury beim DOK Leipzig wird – nach einer viele Jahre konstanten Besetzung – zukünftig alljährlich wechseln: In dem fünf Personen umfassenden Gremium können ver.di-Mitglieder aus allen Gliederungen unserer Gewerkschaft mitarbeiten. Die Kandidat/innen sollten filmaffin und politisch interessiert sein, in der Festivalwoche Zeit haben und sich entsprechend vorbereiten können. Eine Einführung in die Grundsätze der Juryarbeit erfolgt im Vorfeld. Junge Kolleg/innen sind besonders willkommen. Bewerbungen und Vorschläge bitte bis zum 10. August 2016 an die Mailadresse berlin@connexx-av.de.

    Mehr unter:
    https://filmunion.verdi.de/und-action/nachrichten/++co++51d4dd64-53d4-11e6-a532-525400a933ef

  • 3. DOK Leipzig III

    DOK Leipzig III: Erster Treff der Initiative der Festivalarbeiter_innen

    DOK Leipzig wird in diesem Jahr zum Treffpunkt von Festivalarbeiter_innen aus ganz Deutschland: Am 4. November treffen sich Initiator_innen und Interessierte erstmals in den Räumen von ver.di im Leipziger Gewerkschaftshaus. Die Initiative „Festivalarbeit“ setzt sich für die Vernetzung der Beschäftigten der rund 400 Filmfestivals in Deutschland ein und will gerechte Arbeitsbedingungen in der Festivallandschaft schaffen. Neben der Programmleiterin von DOK Leipzig, Grit Lemke, wurde sie von Alexandra Hertwig (Kasseler Dokfest), Andrea Kuhn (Filmfestival der Menschenrechte Nürnberg) und Ludwig Sporrer (DOK.fest München) ins Leben gerufen.
    Im Aufruf der Initiative heißt es u.a.: „Die Entwicklung einer so vielfältigen Festivallandschaft, deren Bedeutung innerhalb des filmwirtschaftlichen Verwertungskreislaufs auch als Standortfaktor nicht hoch genug zu schätzen ist, wäre nicht möglich gewesen ohne die Arbeit - und vor allem Selbstausbeutung! – tausender Festivalarbeiter*innen. Diese Tatsache gilt es insbesondere den Förderinstitutionen der Festivals zu verdeutlichen, deren Zuwendungen in vielen Fällen knapp und rein projektbezogen erfolgen und eine angemessene Bezahlung der Kernbereiche von Festivalarbeit nicht zulassen.“ Handlungsbedarf sehen die Initiator/innen in folgenden Bereichen: Gerechte Entlohnung, soziale Absicherung, Aufbau eines Netzwerks, Erstellung einer Datenbank bzw. Jobbörse.
    Kolleg/innen, die sich dem Netzwerk anschließen und/oder am ersten Treffen am 4.11.2016 teilnehmen wollen, können sich unter kontakt@festivalarbeit.de melden.

    Der komplette Aufruf ist hier zu finden:
    https://festivalarbeit.wordpress.com/

     

     

     

  • 4. Filmförderung

    Filmförderung Hamburg/Schleswig-Holstein: Tariftreue gefordert

    Am 16. Juni diskutierte die Hamburger Bürgerschaft über die Einhaltung der Tariftreue für die Filmförderung Hamburg/Schleswig-Holstein (FFHSH). Dies begrüßten ver.di FilmUnion und der ver.di-Fachbereich Medien, Kunst & Kultur: Die Erklärung des Programmdirektors Fernsehen beim NDR Beckmann, die Tariftreue künftig zum Bestandteil von Verträgen mit Produktionsunternehmen zu machen, sei ein erster Schritt. Laut ver.di muss die FFHSH tariftreu finanzieren, damit die tariflichen Mindeststandards bei den Produktionsfirmen nicht unterschritten werden. Zusätzlich sei der NDR als großer Auftraggeber in der Pflicht, auf die Einhaltung von Tarifverträgen bei Auftragsfirmen zu achten. Lars Stubbe, Projektmanager bei connexx.av in Hamburg: „Für die FilmUnion ist Tariftreue essentiell, denn der Einzelne kann am Set nur wenig durchsetzen, da er Konsequenzen für zukünftige Engagements befürchten muss. Deswegen kommt den Förderinstitutionen eine große soziale Verantwortung zu, aus der sie sich nicht einfach fortstehlen dürfen.“

     

     

     

  • 5. Setbesuch bei "Werk ohne Autor" (W.O.A)

    Setbesuch bei "Werk ohne Autor" (W.O.A)

    Aufgrund zahlreicher Beschwerden von Filmschaffenden der Produktion "Werk ohne Autor" unter der Regie von Florian Henckel von Donnersmarck („Das Leben der Anderen“) machte sich die ver.di FilmUnion auf den Weg nach Dresden zu einem mehrtägigen Setbesuch. Denn die Arbeitsbedingungen bei WOA sind schon seit längerem ein heiß diskutiertes Thema bei Filmschaffenden in ganz Deutschland.
    Und tatsächlich: Die von vielen Beteiligten berichteten Arbeitszeiten liegen häufig weit außerhalb dessen, was in Ausnahmefällen durch den Tarifvertrag für Film- und Fernsehschaffende (TV FFS) zulässig wäre. Allein die Anzahl der Tage, in denen die Arbeitszeit z.T. weit oberhalb von 13 Stunden lag, schließt eine Rechtfertigung durch die Ausnahmeregelung des TV FFS (Ziffer 5.2.5.3.) aus!
    Die Produktion von Wiedemann & Berg suchte von Anfang ein einen offenen, konstruktiven Dialog mit uns, für den wir ausdrücklich danken. Dies ist auch die Wahrnehmung vieler Filmschaffender: Die Produzenten, Produktionsleiter und Herstellungsleiter von Wiedemann & Berg, hätten sich mit großem Engagement um die Verkürzung der Arbeitszeiten bemüht.

    Der ganze Bericht unter:
    https://filmunion.verdi.de/und-action/nachrichten/++co++c710bf8e-50c9-11e6-ba75-525400a933ef

     

     

     

  • 6. Filmproduktion: Kleinteilig mit hoher Konzentration

    Filmproduktion: Kleinteilig mit hoher Konzentration

    Die Fernseh- und Filmproduktion ist in Deutschland in den letzten Jahrzehnten zu einem ökonomisch gewichtigen Faktor gewachsen. Der Kenntnisstand über die Branche ist aber immer noch relativ gering. Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen vergibt auch aus eigenem medienökonomischen Interesse seit Jahren einen Forschungsauftrag. Die darauf basierenden Studien zeigen eine über die Jahre gewachsene Nachfrage nach Auftragsproduktionen für das Fernsehen. Die Nachfrage lag in den letzten Jahren kontinuierlich bei über 700.000 Minuten pro Jahr. Gewachsen ist zudem das Produktionsvolumen von Kinofilmen. Die jüngste Studie für die Jahre 2013 und 2014 bestätigt diese Tendenzen erneut.

    Der ganze Artikel von Horst Röper unter:
    https://mmm.verdi.de/medienwirtschaft/filmproduktion-kleinteilig-mit-hoher-konzentration-32959

  • 7. Synchronsprecher I

    Synchronsprecher I: Disney muss zehnfache Gage zahlen

    Schauspieler Marcus Off, der in den ersten drei Teilen des Piratenfilms „Fluch der Karibik“ Hauptdarsteller Johnny Depp alias Captain Jack Sparrow synchronisierte, erhält nach rund acht Jahren Rechtsprozess jetzt das Zehnfache seiner ursprünglich vereinbarten Gage. Zur Zahlung der Nachvergütung verurteilt wurde der Walt-Disney-Konzern vor dem Kammergericht in Berlin. Der US-Konzern, der allein mit „Pirates of the Caribbean 2“ sein Budget von 263,7 Millionen mit einem Rekordergebnis von über einer Milliarde US-Dollar grandios wieder einspielte, kann allerdings noch in die Revision gehen. Das gesamte Verfahren wurde vom Interessenverband Synchronschauspieler (IVS) finanziert und unterstützt. „Dieses Urteil ist richtungsweisend für die gesamte Synchronbranche. Wir sollten die Entscheidung jetzt zum Anlass nehmen, gemeinsam mit den Verwertern eine branchenweite, allgemeingültige Lösung zu finden“, erklärte IVS-Vorstand Till Völger.

    Der ganze Artikel kann in M-online nachgelesen werden:
    https://mmm.verdi.de/recht/walt-disney-konzern-zehnfache-gage-fuer-piratensprecher-32703

     

     

  • 8. Synchronsprecher II

    Synchronsprecher II: Ausstellung „Faces Behind The Voices“

    Das bislang eher geheime Leben von Synchronsprecher_innen ändert die Ausstellung „Faces Behind The Voices“ des Fotografen Marco Justus Schöler: Er zeigt Porträts von Sandra Schwittau (die Stimme u.a. von Hillary Swank, Eva Mendes oder Bart Simpson), Gerrit Schmidt-Foß (u.a. Leonardo DiCaprio), Martin Keßler (u.a. Nicolas Cage, Vin Diesel), Dietmar Wunder (u.a. James Bond-Darsteller), Katrin Fröhlich (u.a. Cameron Diaz, Gwyneth Paltrow) und 25 weiteren Synchronsprecher/innen. Diese Frauen und Männer machen für uns Kino und Fernsehen zum oft unvergesslichen Erlebnis. Ein solches – oftmals verblüffendes - beschert Fotograf Schöler den Besucher_innen seiner Bahnhofsausstellung, die noch bis 2017 in Deutschland, Österreich und der Schweiz gezeigt wird.

    Die weiteren Stationen und ausführliche Infos gibt’s hier:
    http://www.facesbehindthevoices.de

  • 9. Viel Gerede um Filmerbe...

    Viel Gerede um Filmerbe...

    ... aber Taten lassen auf sich warten. So lautet der Titel eines Beitrags auf M-online. Was machen mit all den alten Filmen, den filmischen Dokumenten und Schnipseln, die in den zahlreichen Archiven, Dachböden und Kellern dieser Republik lagern oder sich nur unter einer Staubschicht liegend weiter zersetzen? Die Antwort darauf ist relativ einfach: Erhalten und zugänglich machen, denn niemand sagt allen Ernstes: weg mit dem Krempel. Doch ab da scheiden sich die Geister und obwohl die Diskussion schon einige Zeit andauert – der Kinematheksverbund ist nach Aussage von Rainer Rother, dem Künstlerischen Direktor der Deutschen Kinemathek, seit 2008 an dem Thema. Aber es fehlt nach wie vor der große Generalplan. Kommentare und Meinungen zum Thema sind sehr willkommen.

    Der ganze Artikel findet sich hier:
    https://mmm.verdi.de/medienpolitik/viel-gerede-um-filmerbe-taten-lassen-auf-sich-warten-32671

  • 10. OSTPOL

    OSTPOL: lab/p 2 und Crowdfunding für Knast-Filmworkshop

    Nach der erfolgreichen Erstausgabe 2014 startet der Leipziger Verein OSTPOL e.V. jetzt mit der zweiten Auflage von „lab/p2 - poetry in motion“. Junge Animationsfilmemacher und Autoren aus Mitteldeutschland konnten sich für die Teilnahme bewerben. In Workshops, die in Leipzig und Weimar stattfinden, werden in den nächsten Monaten Animationskurzfilme entwickelt und produziert, die auf den poetischen Texten der teilnehmenden Autoren basieren. Die Premiere soll 2017 beim Filmfest Dresden stattfinden.
    Parallel wurde eine Crowdfunding-Aktion für einen Film-Workshop mit dem Zeichner und Workshopleiter Schwarwel mit jugendlichen Inhaftierten der JSA Regis-Breitingen gestartet. Sie sollen erstmalig die Möglichkeit erhalten, ihre eigenen Geschichten filmisch erzählen zu können. Die Ergebnisse sollen im November dieses Jahres im Rahmen des DOK Leipzig präsentiert werden.

    Weitere Informationen unter http://www.ostpol-leipzig.de
    und zur Crowdfunding-Aktion auf VisionBakery:
    www.visionbakery.com/OSTPOLschicktSCHWARWELindenKNAST

  • 11. Mitgliederversammlung der FilmUnion Süd

    SAVE THE DATE: Mitgliederversammlung der FilmUnion Süd

    Am 15. September, 18 Uhr, findet im DGB-Haus München (Schwanthalerstr. 64, Raum Ludwig Koch) die Mitgliederversammlung der ver.di FilmUnion Süd statt. Dort steht neben der Diskussion über aktuelle Themen und Beschlüssen zur Tarifarbeit auch die Wahl eines neuen Vorstands an. Die Einladungen zur Versammlung werden im August an die Mitglieder versandt.

    Eine Rückmeldung ist aber jetzt schon möglich an ute.opritescu@verdi.de

  • 12. Erster Selbstständigentag für NRW

    Erster Selbstständigentag für NRW

    Am 10. September findet in Düsseldorf der erste Selbstständigentag für den ver.di-Landesbezirk NRW statt. „Selbstständige in ver.di? Na klar!“ heißt das unmissverständliche Motto, mit dem auch (noch)Nichtmitglieder angesprochen werden. Austausch und Diskussionen sind geplant u.a. zu den Themen Dumpinghonorare, Digitalisierung, die Suche nach Auftraggebern und der Kontrollverlust über die eigene Zeit.

    Mehr Infos zu der Veranstaltung und der Selbstständigenarbeit bei ver.di NRW unter:
    http://nrw.verdi.de/themen/personengruppen/selbststaendige
    Bei Facebook ist die Gruppe auch zu finden:
    https://www.facebook.com/groups/492583590910993/?fref=ts

  • 13. Weiterbildung für Filmschaffende im Oktober

    Weiterbildung für Filmschaffende im Oktober

    Das Instituts für Schauspiel, Film-, Fernsehberufe (iSFF) hat sein aktuelles Programm für den Herbst aufgesetzt. Die mehrmonatigen Lehrgänge bieten die Möglichkeit, sich für bestimmte Berufsfelder zu qualifizieren, oder mit Hilfe erfahrener Fachkräfte aus der Branche intensiv die eigenen Fähigkeiten zu vertiefen und erweitern. Die Lehrgänge des iSFF sind zertifiziert und werden u.a. durch die Bundesagentur für Arbeit gefördert. Die Workshops dienen der Qualifikation neben der Arbeit.
    Eine Förderung der Workshops ist über die Bildungsprämie ist möglich.

    Zum ersten Mal dabei ist der Workshop:„Verträge für Filmschaffende: lesen, verstehen, verhandeln“ vom 5.-6.11.2016 mit Kathlen Eggerling (connexx.av) und Ida Storm Jansen.
    http://isff-berlin.eu/isff_neu/Content/Page/VertrgefrFilmschaffende:lesenverstehenverhandeln_252

    Das komplette Angebot des iSFF und detaillierte Informationen unter:
    www.isff-berlin.eu.

  • 14. „Jünger der Quote“ geistern im ZDF

    „Jünger der Quote“ geistern im ZDF

    Eine rätselhafte Sekte namens „Jünger der Quote“ hat sich im ZDF gegründet: Deren Mitglieder versammeln sich unter dem alten ZDF-Logo mit der Wortmarke „Der Anfang ist nah“ und halten gemeinsame Andachten ab. Offenbar beten die Menschen, vermutlich ZDF-Mitarbeiter/innen, zur "heiligen Quote" und lesen aus dem "Buch Thomas". Wie wir aus gut unterrichteten Kreisen erfuhren, hat die Sekte den quotenstärksten Tag der Woche, den Mittwoch (Ausstrahlungstag der Champions Leaque im ZDF) zum Feiertag erklärt.
    Ein Video wurde dem ver.di-Team im WDR von einer Augenzeugin zugespielt, die den merkwürdigen Zusammenschluss in einem alten 3sat-Studio bei einer Zusammenkunft beobachten konnte. In der im Video festgehaltenen Andacht geht es u.a. um längere Arbeitszeiten und Zeitverträge – dann bricht der Film unvermittelt ab. Nach langwierigen Recherchen konnten wir in Erfahrung bringen, dass weitere Verlautbarungen der „Jünger der Quote“ zu erwarten sind. Wer weiß mehr darüber?

    https://www.youtube.com/watch?v=FUaJUAR09P4
    Ebenfalls dem Thema Zeitverträge beschäftigt sich ein anderer Youtube-Beitrag. Hier geht es um die Situation im WDR und wie Betroffene mit der Problematik umgehen:
    https://www.youtube.com/watch?v=GUs2-ZOw5z8

  • 15. Urteil: Befristung für Fernsehkommissar korrekt

    Urteil: Befristung für Fernsehkommissar korrekt

    Er war aus der Serie „herausgeschrieben“ worden. Da klagte der Schauspieler, der fast 30 Jahre lang die Rolle eines Fernsehkommissars gespielt hatte, gegen die Befristung seines Arbeitsverhältnisses. Das Landesarbeitsgericht (LAG) München wies seine Klage ab, denn nach Ansicht der Richter war die Befristung aufgrund der „Eigenart der Arbeitsleistung“ gerechtfertigt. Seit den 1980er Jahren war der Schauspieler – zunächst mit Einzelverträgen für einzelne oder mehrere Folgen, für das ZDF im Einsatz gewesen. Von 1998 bis 2013 schloss der Sender mit dem Darsteller Rahmenverträge jeweils über ein Jahr ab, die mit weiteren Einzelverträgen konkretisiert wurden. Als das „Dienstende“ durch die Autoren in Folge 392 der Serie kam, war mit der Rolle auch der Job für den Ex-Kommissar weg. Nun bleibt ihm nur die Revision vor dem Bundesarbeitsgericht (LAG München, 11.05.2016, 8 Sa 541/15).

    Der komplette Fall und die Urteilsbegründung können hier nachgelesen werden:
    https://www.dgbrechtsschutz.de/recht/arbeitsrecht/befristung/fernseh-kommissar-darf-befristet-beschaeftigt-werden/

  • 16. Produzentenallianz mit neuem Vorstand

    Produzentenallianz mit neuem Vorstand

    Am 6. Juli wählte die Produzentenallianz auf ihrer Jahresversammlung acht neue Mitglieder des Gesamtvorstandes. Bestätigt wurden als Vorsitzender Alexander Thies (NFP*), als Stellvertretende Vorsitzende Uli Aselmann (die film gmbh). Aus dem Vorstand ausgeschieden sind Hansjörg Füting, Prof. Dr. Andreas Scheuermann, Prof. Dr. Susanne Stürmer und Dr. Carl L. Woebcken. Zum zweiten kooptierten Mitglied des Gesamtvorstands neben FFA-Präsident Bernd Neumann wurde Ilona Schultz (Fortune Cookie Film) ernannt. Vor zwei Jahren war Ilona Schultz die erste Preisträgerin mit dem „Starkes Einsatz“ von ver.di FilmUnion und des BFFS.

    http://www.produzentenallianz.de
    https://filmunion.verdi.de/und-action/nachrichten/++co++4aeceeba-94d7-11e3-970e-525400438ccf

  • 17. Impressum / Abo

    Impressum / Abo

    Die ver.di FilmUnion will mit diesem Newsletter für bessere Information und Transparenz bei den Beschäftigten der Produktionswirtschaft von Film und Fernsehen sorgen. Insbesondere greifen wir film- und sozialpolitische Themen auf. Die ver.di FilmUnion bildet das gewerkschaftliche Netzwerk von Film- und Fernsehschaffenden und allen anderen Beschäftigten in Produktions-, Dienstleistungs- und Studiobetrieben. Wir treten für Kunstfreiheit, gerechte Arbeitsbedingungen, soziale Absicherung und vor allem die Umsetzung tariflicher Bestimmungen ein. Als vorrangiges Ziel streben wir eine integrierte Interessenvertretung der Film- und Fernsehbeschäftigten in der zergliederten Branche gegenüber Sendern, Produzenten und der Politik an.

    Der ver.di-FilmUnion-Newsletter erscheint alle zwei Monate. Wer den ver.di-FilmUnion-Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann sich hier abmelden:
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    Texte: Gundula Lasch

    Redaktion: Kathlen Eggerling
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    Matthias von Fintel, Geschäftsführer
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