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Newsletter 02/2015

Newsletter 02/2015

vom 4. März 2015

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

seit unserem letzten Newsletter ist nur ein Monat vergangen und schon wieder gibt es eine Menge Stoff: Kaum war die Berlinale – inklusive unseres FilmFrühstücks und unserer Pensionskassenveranstaltung – über die Bühne(n), hieß es »the Oscar goes to ...«. Auch wenn es dabei keine großen Überraschungen gab, bleibt dieser Oscar-Jahrgang wohl als einer mit besonderem politischen Mut in Erinnerung: Als bester Dokumentarfilm wurde »Citizenfour« geehrt, die journalistisch wie politisch brillante und noch dazu persönlich mutige Dokumentation über den Whistleblower Edward Snowden. Ein Bekenntnis zur scharfen Kritik am Umgang mit Whistleblowern und der amerikanischen Art der Informationsbeschaffung.

Nach Charlie Hebdo folgte der Terroranschlag in Kopenhagen – und auch hierzulande halten uns die vielfachen Angriffe auf die Presse- und Meinungsfreiheit in Form von Bedrohungen und offener Gewalt gegen Journalistinnen/Journalisten, Filmkolleginnen/-kollegen, Comedians, Autorinnen/Autoren in Atem.

Courage, Mut und Fairness sind weiterhin gefragt – auch wenn es dafür nur selten Ehrungen wie unsere Auszeichnung »Starker Einsatz« gibt, den Preis für faire Arbeitsbedingungen beim Film.

Eure ver.di FilmUnion

http://filmunion.verdi.de
http://www.facebook.com/connexx.av

Inhalt

  1. Courage I:
    Gesucht: »Starker Einsatz« – jetzt Vorschläge einreichen
  2. Courage II:
    Dokumentarfilm über Edward Snowden gewinnt Oscar
  3. Filmfest Emden-Norderney:
    Anmeldefristen für Festival und DGB-Filmpreis
  4. Soziale Mindeststandards als Kriterium für Filmförderung
  5. Stammtisch Berlin: Neue Perspektiven der Filmindustrie
  6. Vier Oscars für »Grand Budapest Hotel« sorgen für Jubel in Deutschland – doch Mittelkürzung beim DFFF bremst Aufschwung
  7. Wirtschaftsminister Gabriel kritisiert Sender und kündigt Kompensation der DFFF-Kürzung an
  8. ZDF-Staatsvertrag in der Kritik:
    Mehr Staatsferne in weiter Ferne
  9. Meldungen
  10. Impressum | Abo
  • 1. Courage I: Gesucht: »Starker Einsatz«

    Courage I 
    Gesucht: »Starker Einsatz« – jetzt Vorschläge einreichen

    Faire Arbeitsbedingungen beim Film sind noch keine Selbstverständlichkeit. Deshalb braucht es immer wieder Ermutigung, sich couragiert dafür einzusetzen. Der Preis »Starker Einsatz« für Courage im Filmalltag, den die FilmUnion auch in diesem Jahr gemeinsam mit dem Bundesverband Schauspiel (BFFS) verleiht, setzt genau da an: Der Preis würdigt eine besondere Person oder Gruppe, die durch ihr Verhalten Mut macht und für die Gemeinschaft der Filmschaffenden eintritt.

    Nominiert werden kann eine Person oder eine Gruppe, die solidarische Strukturen schafft; die sich traut, das Wort zu ergreifen und in schwierigen Situationen für das Team zu sprechen und zu vermitteln; die andere inspiriert, es auch zu tun; die dafür sorgt, dass ein Team wahrgenommen und fair behandelt wird.
    Wer solche Menschen oder Gruppen kennt, sollte uns schreiben! Für einen derartigen Preis kann es keine „überprüfbaren Kriterien“ geben. Deshalb bitten wir euch, uns möglichst detaillierte Angaben und eine aussagekräftige Begründung zu senden, damit wir euren Vorschlag nachvollziehen können.

    Die Verleihung des »Starken Einsatzes« findet im Rahmen des Deutschen Schauspielerpreises am 29. Mai 2015 statt.
    Wir bitten euch um die Einsendung eurer Vorschläge an: mail@connexx-av.de

    mehr Informationen

  • 2. Courage II: Oscar für mutige Dokumentarfilmerin

    Courage II
    Dokumentarfilm über Edward Snowden gewinnt Oscar

    »Citizenfour« eröffnete im Oktober 2014 als Deutschlandpremiere das Internationale Festival für Dokumentar- und Animationsfilm DOK Leipzig. Das Festivalpublikum hielt den Atem an – weniger angesichts der (mittlerweile weitestgehend bekannten) ungeheuerlichen Fakten, sondern angesichts des unglaublichen Mutes der amerikanischen Filmemacherin Laura Poitras und ihres Protagonisten Edward Snowden. Sie hatte Anfang 2013 verschlüsselte e-Mails von einem anonymen Absender erhalten, der sich »citizen four« nannte... ein halbes Jahr später flog sie mit zwei Journalisten nach Hongkong, um sich mit dem rätselhaften Absender zu treffen.

    Der ohne große technische Raffinessen im Hotelzimmer gedrehte Dokumentar-Thriller lässt dem Zuschauer den Atem stocken, weil sich das Geschehen direkt vor seinen Augen entwickelt und permanent die Gefahr besteht, dass ein Sondereinsatzkommando das Zimmer stürmt. Dazu der direkte Kamerablick in Snowdens junges Gesicht, das Bände spricht. Poitras zeichnet das Psychogramm eines Menschen, der ohne Kompromisse Zivilcourage lebt. Ein hoch brisantes politisches und künstlerisch beeindruckendes Werk.

    Mit der Verleihung dieses Oscars als besten Dokumentarfilm bewies auch die Academy Courage, denn der Film zeigt, wie sich der so genannte »Krieg gegen den Terror« der USA gegen die eigenen Bürger richtet.

  • 3. Filmfest Emden-Norderney

    Filmfest Emden-Norderney:
    Anmeldefristen für Festival und DGB-Filmpreis

    Das 26. Internationale Filmfest Emden-Norderney findet vom 3. bis 10. Juni 2015 statt. Es gehört zu den bundesweit beachteten und international anerkannten Filmfestivals in Deutschland. Mit 100 Filmen auf sieben Leinwänden ist es in erster Linie ein großes Publikumsfestival mit jährlich über 20.000 Besuchern. Darüber hinaus hat sich Emden in zunehmender Weise auch als ein viel beachteter Treffpunkt der deutschen und nordwesteuropäischen Filmbranche entwickelt und gilt als Schaufenster für Filmproduktionen von den britischen Inseln in Deutschland. Dazu kommen neue Filme aus dem deutschsprachigen Raum, Regie- und Schauspielerportraits, internationale Highlights und Entdeckungen, Kurzfilme sowie ein Kinder- und Familienprogramm.

    Auf dem Festival wird neben anderen Preisen auch der DGB Filmpreis für einen gesellschaftlich in besonderer Weise engagierten Spiel- oder Dokumentarfilm vergeben. Hierzu gehören Themen wie Arbeit, Gleichberechtigung, Migration und Integration, Globalisierung, Umweltschutz oder andere gravierende soziale oder gesellschaftliche Problemszenarien. Er geht an die Regie eines von der Festivalleitung nominierten Films, der im Rahmen der Wettbewerbsaufführungen die höchste Bewertung durch das Publikum erhält. Der DGB Filmpreis ist mit 7.000 Euro dotiert und wird vom DGB-Bezirk Niedersachsen/Bremen/Sachsen-Anhalt ausgestattet.

    Einreichungen für das Festival sowie für den DGB-Filmpreis sind noch bis zum 27. März 2015 möglich.
    Einreichungen für den Emder Drehbuchpreis 2015 können bis zum 20. März 2015 erfolgen.

    Weitere Informationen zum Festival sowie Regularien und Anmeldeformular finden sich unter http://www.filmfest-emden.de/,
    zum DGB-Filmpreis auch unter http://niedersachsen.dgb.de/-/wmB

    Für Fragen steht Tina Kolbeck-Landau vom DGB-Bezirk Niedersachsen/Bremen/Sachsen-Anhalt zur Verfügung: tina.kolbeck@dgb.de

  • 4. Soziale Mindeststandards und Filmförderung

    Soziale Mindeststandards als Kriterium für Filmförderung

    Ende 2016 endet die Erhebung der Filmabgabe nach dem aktuell geltenden Filmfördergesetz (FFG). Ein Referentenentwurf wird zum Herbst 2015 erarbeitet, um das neue FFG zum 1. Juli 2017 auf den Weg zu bringen.

    ver.di hat die Gelegenheit genutzt über eine Stellungnahme Einfluss auf das Novellierungsverfahren zu nehmen, um auch auf diesem Weg auf Verbesserungen für Filmschaffende hinzuwirken. Durch das Filmfördergesetz soll die Struktur der deutschen Filmwirtschaft verbessert werden. Dabei darf die Beschäftigtensituation nicht ausgeblendet werden. So plädiert ver.di dafür, die Einhaltung sozialer Mindeststandards mit in die Förderkriterien aufzunehmen. Denn Filmproduktionen kalkulieren in der Regel zwar mit Tarifgagen, geben diese aber nicht immer an die Beschäftigten weiter.

    Darüber hinaus sollten auch Gender- und Diversity-Aspekte Eingang in die Fördervoraussetzungen finden. Vor Erstattung der Fördermittel sollen Filmproduktionen die Erlösbeteiligungen für Urheberinnen/Urheber und Leistungsschutzberechtigte in Abzug bringen können, die nach dem Ergänzungstarifvertrag für Erlösbeteiligung Kinofilm vereinbart worden sind. Außerdem soll die Weiterbildungsförderung wieder eingeführt werden und auch ausländische Video-on-Demand-Anbieter mit deutschen Plattformen sollen Abgaben leisten.

  • 5. Stammtisch Berlin: Perspektiven der Filmindustrie

    Stammtisch Berlin:
    Neue Perspektiven der Filmindustrie

    Die Filmindustrie scheint sich in Hinsicht auf die Möglichkeiten der Distribution und die Wege der Zusammenarbeit gerade neu zu erfinden. Sender wie Sky bzw. Onlineportale wie Netflix und Amazon steigen in die eigene Serienproduktion ein und kooperieren dabei sogar mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk und unabhängigen Produzenten. Diese Überlebens- und Wachstumsstrategien können nicht zuletzt auch Filmschaffenden neue Erlösperspektiven eröffnen.

    Veit Quack von der Filmuniversität Konrad Wolf wird einen Überblick über die Marktsituation der Filmindustrie (Finanzen, Erlöse, Veränderungen) geben und die Perspektiven für Filmproduktionsunternehmens thesenartig beschrieben. Wir wollen diskutieren, mit welchen Strategien Produktionsunternehmen auf die Veränderungen der Filmindustrie reagieren und welche Chancen sich daraus für Filmschaffende ergeben können.

    Die ver.di FilmUnion Berlin lädt dazu Mitglieder und Interessierte herzlich ein:
         am Donnerstag, den 12. März 2015
         19:00 bis 21:00 Uhr
         in die Kulturkantine
         10405 Berlin, Saarbrücker Str. 24, Haus C
         http://www.kuka-berlin.de/lageskizze/

    Informationen und Anmeldung: berlin@connexx-av.de

  • 6. Vier Oscars für »Grand Budapest Hotel« | DFFF 1

    Vier Oscars für »Grand Budapest Hotel« sorgen für Jubel in Deutschland –
    doch Mittelkürzung beim DFFF bremst Aufschwung

    Es waren nicht die Haupt-Oscars, dafür waren es ganze vier, die der im Osten Deutschlands gedrehte Film »Grand Budapest Hotel« einheimste: Goldjungen von der amerikanischen Academy of Motion Picture Arts and Sciences gab’s fürs Szenenbild, Make-up/Frisur, Kostümdesign und Musik.

    Es sei eine eindrucksvolle Bestätigung für den Produktionsstandort Deutschland, wurde hierzulande zufrieden konstatiert. »Grand Budapest Hotel« war 2013 unter anderem in Görlitz, Zwickau, Dresden und im Studio Babelsberg abgedreht worden. Der Deutsche Filmförderfonds DFFF hatte das Projekt mit 3,2 Millionen Euro unterstützt und damit in der Folge produktionsbedingte Umsätze in Deutschland von weit über 16 Millionen Euro ausgelöst.

    Umso lauter wird nun noch einmal die Kritik an der Entscheidung des Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages, die Mittel des DFFF von 60 Millionen auf 50 Millionen zu kürzen. Gerade Koproduktionen mit Hollywood-Firmen hängen von dieser Förderung ab, ohne die Filme u.a. der nun Oscar-gekrönte »Grand Budapest Hotel« nicht entstanden wären. Eigentlich wäre nun ein Hype auf den Produktionsstandort Deutschland zu erwarten – nun zögern angesichts der Rotstiftpolitik internationale Produktionen, in Babelsberg zu produzieren.

  • 7. Gabriel kritisiert Sender | DFFF 2

    Wirtschaftsminister Gabriel kritisiert Sender
    und kündigt Kompensation der DFFF-Kürzung an

    »Cinema meets Politics« hieß der Rahmen, in dem Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel in die SPD-Parteizentrale anlässlich der Berlinale eingeladen hatte.

    Dort bekamen die öffentlich-rechtlichen Sender erst einmal ihr Fett weg. Zum Thema »Einhaltung von Mindeststandards in der Filmproduktion« sagte Gabriel: »Ich finde es eine Schande, dass prekäre Beschäftigungsverhältnisse dort gang und gäbe sind« und appellierte an die Verantwortlichen in den Ländern, Verantwortung zu übernehmen. Auch hinsichtlich der Rechteverteilung zwischen Produzenten und Sendern forderte Gabriel faire Bedingungen.

    Zum Thema Verwertungs- und Urheberrechte kündigte der Minister zwei Gesetzesinitiativen an: Schon im Mai solle eine Vorlage zur Providerhaftung ins Kabinett gehen; eine Novelle des Urhebervertragsrechts soll noch vor der Sommerpause vorgelegt werden.

    Auf Nachfragen betonte Gabriel, dass man mit Hochdruck an einem »Ausgleich zur DFFF-Kürzung« arbeite und versprach: »Wir springen ein! Wir stellen die fehlenden zehn Millionen Euro zur Verfügung!«

    Bleibt zu beobachten, ob und wann der Bundeswirtschaftsminister seine Versprechen einlöst.

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  • 8. ZDF-Staatsvertrag in der Kritik

    ZDF-Staatsvertrag in der Kritik:
    Mehr Staatsferne in weiter Ferne

    Der Entwurf eines neuen Staatsvertrags beim ZDF liegt auf dem Tisch. Die Kritik von ver.di folgte auf dem Fuße: Die Länderchefs ließen die Chance für mehr Staatsferne verstreichen, die ZDF-Gremien würden auch künftig nicht so plural  und regierungsfern zusammengesetzt sein, wie es möglich wäre, hatte der stellvertretende ver.di-Vorsitzende Frank Werneke festgestellt.

    Zwar setzten die Länderchefs die Vorgaben aus Karlsruhe insofern um, als dass sie die Vertreterinnen und Vertreter der »Staatsbank« auf ein Drittel begrenzten. ver.di hatte jedoch die weitgehende Freiheit der Gremien von Exekutivvertreterinnen und -vertretern gefordert, um die Gremien gänzlich von staatlichem Einfluss zu befreien. »Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Landesregierungen in den Gremien vertreten bleiben sollen, obwohl sie es sind, die die Rundfunkpolitik in Deutschland maßgeblich bestimmen. Ebenso unverständlich ist, warum die Bundesregierung in einer Anstalt der Länder weiter Sitze innehaben soll«, sagte Werneke. Vielmehr hätten aus Sicht der ver.di Parteienvertreterinnen und -vertreter ohne Regierungsfunktion in den Gremien verbleiben sollen, um die Parteienvielfalt in Deutschland ausreichend widerzuspiegeln. ver.di kritisiert darüber hinaus, dass es auch künftig keine staatsvertraglich fixierten Sitze mit Stimmrecht für Arbeitnehmervertreterinnen und -vertreter im Verwaltungsrat geben soll.

    »Damit enthalten die Länderchefs dem ZDF vor, was bei mehreren ARD-Sendern längst Standard ist«, sagte Werneke. Auch eine ernsthafte Überprüfung der heutigen Relevanz gesellschaftlicher Gruppen, die bereits im Fernsehrat sitzen, habe nicht stattgefunden. So hätte man durch die Streichung von Doppelmandaten, etwa bei den Kirchen, Platz für weitere Organisationen schaffen können, die bisher nicht vertreten sind.

    Schwächen wiesen auch die 16 föderalen »Körbe« auf, die jedem Bundesland einen festen Bereich zuordnen sollen. Demnach entsendet zum Beispiel das Saarland eine Vertreterin bzw. einen Vertreter aus dem Bereich »Kunst und Kultur«, das Land Berlin aus dem Bereich »Internet« usw. »Dass hier die Länder über Landesgesetze entscheiden sollen, welche Organisation benannt wird, ist eine unnötige Einschränkung. Direkte Mandate wären die bessere Lösung gewesen«, so Werneke.

    Als grundsätzlich positiv bewertet ver.di die Aufnahme der bisher nicht repräsentierten Bereiche »Migranten« und »Muslime« in den Fernsehrat, das eigenständige Benennungsrecht durch die Organisationen sowie die Festlegung von Mindeststandards bei der Transparenz der Fernsehratssitzungen.

    zur ver.di-Stellungnahme

  • 9. Meldungen


    Urheberinnen und Urheber: Eure Meinung ist gefragt!

    Derzeit werden in Brüssel die Weichen für die Reform für ein zukünftiges Urheberrecht gestellt. Die deutsche Piratin und Europaabgeordnete Julia Reda hat einen Entwurf für eine Entschließung (pdf-Datei, 212 KB) des Parlaments vorgelegt. In unserer Stellungnahme als ver.di haben wir kritisiert, dass die Interessen der Urheberinnen/Urheber in vielen Punkten außen vorgelassen wurden.

    Julia Reda bittet die Kreativen um aktive Beteiligung. Auf ihrer Internetseite fordert sie die Urheber/innen auf: »Lasst mich Eure Meinung wissen: Was ist Euch wichtig? Welche konkreten Probleme habt Ihr mit dem jetzigen Urheberrecht? Schreibt mir an julia.reda@ep.europa.eu. Alle Mails werden selbstverständlich vertraulich behandelt!«

    mehr Informationen


    Neuer Ratgeber »Wenn Selbstständige Kinder kriegen«

    Die 18. Auflage ist online: Die Broschüre von mediafon-Berater Rüdiger Lühr enthält alle aktuellen Regelungen für das Mutterschaftsgeld, Elterngeld und Elternzeit, das Kindergeld, Kinderzuschlag und Freibeträge bei der Einkommensteuer, außerdem zum Betreuungsgeld und Kinderkrankengeld (Stand Januar 2015).

    hier zum Download


    Hinter den Kulissen: Doku über
    sieben Tage am Filmset des Rostocker »Polizeiruf 110«

    Krimifans kennen die beiden Schauspieler Charly Hübner und Anneke Kim Sarnau. Aber wer arbeitet bei einem Filmdreh hinter der Kamera und im Umfeld mit? Sieben Tage lang haben die beiden NDR Autoren Johanna Leuschen und Felix Meschede ein Filmteam bei den Dreharbeiten zum »Polizeiruf 110« aus Rostock begleitet und haben mit Beleuchtern, Maskenbildnerinnen und Setrunnern gesprochen.

    Die Doku zeigt: Dreharbeiten sind wenig glanzvoll. Der Job schlaucht. Die Tage am Set sind lang, 14 Stunden Arbeit sind keine Seltenheit, hinzu kommen ständige Ortswechsel. Und immer wieder warten. Trotzdem sind alle mit vollem Einsatz dabei. Adrenalin, Abwechslung und ein gutes Catering, dafür lohnt sich der vierwöchige Ausnahmezustand. Aber jeder Dreh ist irgendwann zu Ende. Was kommt dann?

    hier die Dokumentation


    Neuer online-Service der medienpolitischen Zeitschrift »M«

    Mit der Internetrubrik »Aktuell notiert« ergänzt die M-Redaktion seit kurzem ihre Berichterstattung über die Brennpunkte in Medienbranche und Medienpolitik zwischen den Print-Ausgaben. Der neue online-Service ist ein erster Schritt auf dem Weg zur Publikation M-online, die im kommenden Jahr an den Start gehen wird.

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    Ausschüttungstermine Reproduktionsrechte

    Die Ausschüttung der Einnahmen der Reproduktions- und Senderechte im In- und Ausland für das 2. Halbjahr 2014 erfolgt im ersten Quartal 2015.

    Die Ausschüttung der Einnahmen Reproduktions- und Senderechte im In- und Ausland erfolgt zweimal jährlich: jeweils Februar/März und August/September

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    Studie der Mediaagentur Initiative: 74 Prozent nutzen während des Fernsehens mindestens einen weiteren Screen

    Die Mediaagentur Initiative hat neue Ergebnisse der Studienreihe »My Screens« veröffentlicht. In der Studie untersucht Initiative regelmäßig die Entwicklung der Parallelnutzung von TV und Zweitbildschirmen. Für »My Screens II« wurden 1.055 Personen im Herbst 2014 befragt.

    Im Vergleich zur ersten Erhebung Anfang 2014 ist die Parallelnutzung über alle Zielgruppen hinweg um 6 Prozent-Punkte auf insgesamt 74 Prozent gestiegen.

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    AG DOK zum Streit um die Standzeiten in den Mediatheken

    »… solange die Sender den Urhebern und Produzenten nichts dafür bezahlen, dürften Filme aus Sicht der AG Dokumentarfilm überhaupt nicht in öffentlich-rechtlichen Mediatheken abrufbar sein …«

    Sowohl die breite Öffentlichkeit wie auch die Medienpolitiker im Land dürften das anders sehen. Mit Zahlen, Fakten und Hintergründen will die AG DOK »die zahlreichen Falschinformationen« aufklären und hat deshalb an mehr als 500 Rundfunk- und Fernsehräte in ganz Deutschland ein 16-seitiges Dossier verschickt.

    AG DOK Dossier 7 Tage oder ewig? zum Download in der DropBox
    oder unter: http://www.agdok.de/de_DE/news/205920/hpg_detail


    Kulturstaatsministerin:
    Mehr Dokumentarfilme in die Primetime

    Monika Grütters hat kürzlich in Berlin die gesellschaftlich große Bedeutung der Dokumentarfilme und Reportagen gewürdigt. Vor zahlreichen Gästen aus der Dokumentarfilmszene, Medien und Politik betonte die Staatsministerin: „Es verdient Aufmerksamkeit und Wertschätzung, dass die ARD in den bald 65 Jahren ihres Bestehens nicht nachgelassen hat in ihrem Anspruch, ein vielfältiges und qualitativ hochwertiges Programm anzubieten (...), in dem auch anspruchsvolle Inhalte und Themen abseits des Mainstreams einen Platz haben ...«

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    Studio Hamburg kauft die Berliner Park Studios

    Die TV-Produktionsschmiede Studio Hamburg wollte vor kurzem noch ihre Tochter Studio Berlin verkaufen – nun aber kauft sie in der Region weiter ein: Rückwirkend zum 1. Januar 2015 übernimmt Studio Hamburg die Park Studios GmbH in Potsdam als selbstständiges Tochterunternehmen.

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    UFA übernimmt Mehrheit an Divimove

    Die RTL-Produktionstochter Fremantle Media hat über ihre deutsche Tochter UFA die Mehrheit an Divimove, dem größten Multi-Channel-Netzwerk in Europa, übernommen.

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    Kinoprogrammpreis Mitteldeutschland 2015 – Jetzt bewerben

    Filmtheaterbetreiber in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen können sich ab sofort um die Kinoprogrammpreise Mitteldeutschland 2015 bewerben. Die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM) vergibt die Auszeichnungen in Höhe von 65.000 Euro für herausragende Jahresfilmprogramme mitteldeutscher Kinos.

    Die Anträge können bis zum 27. März 2015 in der Geschäftsstelle der AG Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater (Rankestr. 31, 10789 Berlin) eingereicht werden. Die Verleihung der Kinoprogrammpreise Mitteldeutschland findet im Rahmen der 15. Filmkunstmesse Leipzig (14.–18. September 2015) statt.

    Antragsformulare und das dazugehörige Merkblatt: http://www.mdm-online.de/


    Seminarreihe
    »Schneller schlauer werden mit dem BFS« geht weiter

    Der Bundesverband Filmschnitt (BFS) setzt seine Seminarreihe SCHNELLER SCHLAUER WERDEN MIT DEM BFS mit aktuellen Themen aus der Postproduktion fort. Die Themen der 2014 gestarteten Weiterbildung werden wiederholt und weitergeführt, der neueste Stand der Technik vorgestellt. Die Teilnahme ist also für Neulinge genauso geeignet wie für »alte Hasen«.

    Seminar A1
    am 16. März 2015 von 19:00-22:00 Uhr
    »Avid Advanced FXs« mit Stefan Weiß

    Seminar B1
    am 12. Mai 2015 von 19:00-22:00 Uhr
    »Transcodieren, Consolidieren, Importieren?« mit Julia Furch

    Seminar C1
    am 18. Juni 2015 von 19:00-22:00 Uhr
    »Colour Correction – sendetaugliche Files erzeugen« mit Michael Radeck

    Alle Seminare finden im Café Telos (Nebenraum),
    Kurfürstenstraße 2, 80799 München (Maxvorstadt) statt.
    Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich.
    Im September soll die Seminarreihe fortgesetzt werden.

    Nähere Informationen gibt´s unter www.bfs-filmeditor.de

  • 10. Impressum | Abo

    Die ver.di FilmUnion will mit diesem Newsletter für bessere Information und Transparenz bei den Beschäftigten der Produktionswirtschaft von Film und Fernsehen sorgen. Insbesondere greifen wir film- und sozialpolitische Themen auf.

    Die ver.di FilmUnion bildet das gewerkschaftliche Netzwerk von Film- und Fernsehschaffenden und allen anderen Beschäftigten in Produktions-, Dienstleistungs- und Studiobetrieben.

    Wir treten für Kunstfreiheit, gerechte Arbeitsbedingungen, soziale Absicherung und vor allem die Umsetzung tariflicher Bestimmungen ein. Als vorrangiges Ziel streben wir eine integrierte Interessenvertretung der Film- und Fernsehbeschäftigten in der zergliederten Branche gegenüber Sendern, Produzenten und der Politik an.

    Der ver.di-FilmUnion-Newsletter erscheint alle zwei Monate.
    Wer den ver.di-FilmUnion-Newsletter erhalten oder nicht mehr erhalten möchte, kann sich hier an- oder abmelden.

    Bei Fragen, Anregungen oder Kritik sind wir erreichbar:
    ver.di FilmUnion & connexx.av GmbH
    c/o ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg
    Kathlen Eggerling
    10179 Berlin, Köpenicker Straße 30
    fon: 030.88665416 | fax: 030.88665935
    mail: kathlen.eggerling@connexx-av.de

    Texte:
    Gundula Lasch

    Redaktion:
    Kathlen Eggerling

    Impressum und V.i.S.d.P.:
    Matthias von Fintel, Geschäftsführer
    connexx.av GmbH
    c/o ver.di
    10179 Berlin, Paula-Thiede-Ufer 10

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