Archiv

Newsletter 04/2015

Newsletter 04/2015

vom 18. Juni 2015


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Ernte im Frühjahr einfahren, das geht in der Filmbranche: In den letzten beiden Monaten wurden zahlreiche Preise verliehen, u.a. »Starker Einsatz« und der DGB-Filmpreis. Einige Ehrungen stehen unmittelbar bevor und die Wetten auf die Nominierten laufen noch.

Auf der anderen Seite der Medaille gibt es allerdings auch reichlich Stoff, z.B. die Bedrohungen durch das Freihandelsabkommen TTIP, auch für die Kulturwirtschaft und die Urheberrechte. Die ausübenden Künstlerinnen/Künstler haben in Brüssel eine Initiative für ihre Vergütungsansprüche bei Online-Nutzungen gestartet – jede/jeder kann sie mit einer Unterschrift unterstützen. Auch die anhaltende Diskussion zur Vorratsdatenspeicherung wird uns weiterhin beschäftigen.

Wir wünschen Euch dennoch einen entspannten Start in den Sommer. Ihr werdet nichts Wichtiges verpassen, denn wir halten Euch auf dem Laufenden.

Eure ver.di FilmUnion
http://filmunion.verdi.de
http://www.facebook.com/connexx.av

Inhalt

  1. »Starker Einsatz« geht an ZAV der Bundesagentur für Arbeit
  2. Französische Regisseurin gewinnt DGB-Filmpreis 2015
  3. Filmfest München I:
    FilmUnion-Podiumsdiskussion zur Ausbildung in den Medien
  4. Filmfest München II:
    Fünf Nominierte für Siegfried Kracauer Preis
  5. Geld für Zeit zum Drehbuchschreiben
  6. Sigmar Gabriel kann Zusage bei Filmförderung nicht halten
  7. Besuche an Sets in München, Leipzig, Berlin und Köln
  8. Lohndumping in Film und Fernsehen – ein Kameramann
    über die dunklen Seiten des Fernsehgeschäfts
  9. Wettbewerb
    zum Deutschen Wirtschaftsfilmpreis 2015 eröffnet
  10. »Fair Internet« – Europaweite Kampagne
    von Künstlerinnen/Künstlern gestartet
  11. »CALL FOR CREATIVES!« für das MIZ-Formatfestival 2015
  12. Meldungen
  13. Impressum | Abo
  • 1. »Starker Einsatz« geht an ZAV der BfA

    Die ver.di-FilmUnion und der Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler (BFFS) verliehen am 29. Mai 2015 die Auszeichnung »Starker Einsatz« im Rahmen des »Deutschen Schauspielerpreises«. Aus über 40 Vorschlägen, die von Filmschaffenden, Schauspielerinnen und Schauspielern eingereicht worden waren, wählte die Jury die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung Künstlervermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit aus.

    In der Begründung würdigte die Jury die »hervorragende Arbeit in der Vermittlung von Engagements für Künstlerinnen und Künstler und Filmschaffenden sowie für ihren Einsatz für faire Arbeitsbedingungen«. Der vor zwei Jahren neu geschaffene Preis würdigt die Courage im Filmalltag und den Einsatz für bessere Arbeitsbedingungen in der Filmbranche.

    Weitere Preise »von Schauspielern für Schauspieler« gingen u.a. an Bettina Harfouch (beste Hauptrolle weiblich), Devid Striesow (beste Hauptrolle männlich), Viktoria Schulz und Anton Spieker (Nachwuchspreis). Mit dem Ehrenpreis für sein Lebenswerk wurde in diesem Jahr der 84-jährige Schauspieler Rolf Hoppe geehrt. Der Ehrenpreis »Inspiration« ging an Dr. Fred Breinersdorfer.

    Zur Preisverleihung im Berliner Zoopalast waren etwa 900 Gäste gekommen, um ihre Schauspielkolleginnen und -kollegen für ihre darstellerischen Leistungen und Verdienste für die Arbeit in der Filmbranche zu ehren.

    Mehr Informationen

  • 2. Französische Regisseurin gewinnt DGB-Filmpreis 2015

    Bereits zum 18. Mal verlieh der DGB-Bezirk Niedersachsen/ Bremen/Sachsen-Anhalt den Filmpreis »Die Sinne«. Der Regiepreis würdigt gesellschaftlich in besonderer Weise engagierte Filme und ist mit 7.000 Euro dotiert.

    2015 ging der Preis an die Regisseurin Marie-Castille Mention-Schaar und ihren Film »Die Schüler der Madame Anne – Les Héritiers« (F 2014). In dem Streifen geht es um die 11. Klasse eines Gymnasiums im Pariser Vorort Creteil, eine ethnisch durchmischte Problemklasse. Der neuen Lehrerin Anne begegnen Unwille und Provokationslust. Doch sie versteht es, die Muster der Jugendlichen zu durchbrechen, und meldet die Klasse bei einem Geschichtswettbewerb an. Nach einer wahren Begebenheit erzählt der Film eine bewegende Geschichte über Integration.

    Traditionell entscheidet das Publikum des Internationalen Filmfestes Emden-Norderney über die Preisvergabe. Die Verleihung fand im Rahmen der Filmfest-Gala des 26. Festivals am 7. Juni 2015 im Neuen Theater in Emden statt.

    Mehr Informationen

  • 3. Filmfest München I: Podiumsdiskussion

    FilmUnion-Podiumsdiskussion zur Ausbildung in den Medien

    Eine Ausbildung im Film- bzw. Medienbereich ist für viele junge Menschen ein Traum. Die Auswahlmöglichkeiten sind groß – das Angebot ist vielfältig. Doch die Rahmenbedingungen sind oftmals schwierig.

    In der Podiumsdiskussion unter der Fragestellung »Ausbildung in den Medien – Ziellinie oder Sackgasse?!« im Rahmen des Münchner Filmfestes sollen Wege und Möglichkeiten für eine Ausbildung im Medienbereich aufgezeigt sowie das Aus- und Weiterbildungsangebot auf Praxistauglichkeit getestet werden. Die Diskussionsteilnehmerinnen/-teilnehmer stellen ihre Erwartungen an eine Ausbildung dar und berichten über die Akzeptanz der verschieden Werdegänge in der Branche.
    Sind die üblichen Wege – Ausbildung, Studium, Praktika, Hospitanzen – Garanten für den Erfolg?

    Ein kontroverses Thema und die Mischung der Menschen auf dem Podium versprechen eine spannende Diskussion: Dabei sind Martin Blankemeyer (Vorstand Münchner Filmwerkstatt e.V.), Monika Hinz (Dipl.-Modedesignerin und Kostümbildnerin), Karl-Heinz Kaschel-Arnold (stellvertretender Landesfachbereichsleiter ver.di-Fachbereich Medien, Kunst und Industrie sowie Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses der IHK München Oberbayern), Anton Margraf (Angestellter bei Bavaria Film Interactive) und Katrin Richthofer (Geschäftsführerin Studienzentrum für Filmtechnologie der Filmhochschule an der HFF); Moderation: Marc Haug (ehemals Pressesprecher Bavaria Film GmbH).

    Die Diskussion findet statt am 27. Juni 2015 ab 13:30 Uhr in der Blackbox am Gasteig, Rosenheimer Straße 5.
    Informationen und Anmeldung über muenchen@connexx-av.de

    Mehr Information

  • 4. Filmfest München II: Siegfried Kracauer Preis

    Fünf Nominierte für Siegfried Kracauer Preis

    Zum zweiten Mal vergibt die MFG Filmförderung Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Verband der deutschen Filmkritik den mit insgesamt 15.000 Euro dotierten Siegfried Kracauer Preis. Die Auszeichnungen werden am 27. Juni 2015 in der Black Box des Gasteigs im München im Rahmen des
    33. Internationalen Filmfests verliehen.

    Die diesjährige Jury besteht aus Cristina Nord (taz-Filmredakteurin und Gewinnerin des Siegfried Kracauer Preises 2013), Bettina Brokemper (Geschäftsführerin der Produktionsgesellschaft Heimatfilm) und Ludwig Ammann, (Geschäftsführer von Koolfilm-Filmdistribution). Die Juroren küren die Preisträger in den beiden Kategorien »Beste Filmkritik« und »Stipendium«.

    Aus über 100 Einreichungen wählte die Jury fünf Nominierte für die beste Filmkritik (dotiert mit 3.000 Euro) aus: Toby Ashraf (Sissy Magazin), Andreas Busche (epd Film), Stephan Karkowsky (RBB Radioeins), Verena Lueken (FAZ) und Daniel Nehm (DIE ZEIT).

    Um das Stipendium bewarben sich 23 Filmkritikerinnen/-kritiker.
    Es umfasst einen Zeitraum von zwölf Monaten und ist mit
    12.000 Euro dotiert. Das Stipendium ist an das Erstellen filmkritischer Veröffentlichungen während des Stipendienjahrs gebunden.

    Die Auslobung des Siegfried Kracauer Preises ist eine Initiative der MFG Filmförderung Baden-Württemberg, um die deutsche Kinolandschaft zu stärken. Die Filmkritik sei ein wichtiger Faktor für den langfristigen Bestand und die Weiterentwicklung einer vielfältigen Kinokultur. Sie bereichere jene Öffentlichkeit und Diskurse, die Filmtheater als Orte der Filmkultur bewahren,
    so die MFG.

    Mehr Informationen

  • 5. Geld für Zeit zum Drehbuchschreiben

    Eine kleine Erfolgsstory: Zum dritten Mal bietet die ver.di FilmUnion zusammen mit dem Schriftstellerverband VS den Autorinnen und Autoren in Berlin-Brandenburg das Seminar »Geld für Zeit zum Drehbuchschreiben« an. Von einigen Teilnehmerinnen haben wir erfahren, dass ihre Teilnahme sich ausgezahlt hat und sie Förderung für ein Drehbuchprojekt erhalten haben.

    Im August startet das nächste Seminar. In zwei Tagen führt Referentin Silvia Itscherenska durch den Förderdschungel und klärt auf über die Fördermöglichkeiten für Drehbuchautorinnen und Drehbuchautoren von Spielfilmen.

    Mehr Informationen und die Anmeldebedingungen

  • 6. Gabriel kann Zusage bei Filmförderung nicht halten

    Noch zur Berlinale hatte Sigmar Gabriel versprochen in die Bresche zu springen, die durch die Kürzung des Deutschen Filmförderfonds (DFFF) auf 50 Millionen Euro entsteht, und hatte zusätzliche zehn Millionen versprochen. Daraus wird jetzt nichts.

    Tabea Rößner, Sprecherin für Medienpolitik und Kreativwirtschaft der Grünen erklärt dazu: »Noch Ende April hatte die Bundesregierung zehn Millionen Euro aus Umschichtungen im Haushalt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in Aussicht gestellt. Das war damals zumindest die Antwort auf unsere Kleine Anfrage. Allerdings hat die Filmförderung weder im Nachtragshaushalt Eingang gefunden, noch wurde die Möglichkeit zur internen Umschichtung vorgesehen, sodass es 2015 definitiv keine Förderung aus Gabriels Ministerium geben wird.
    Das ständige Hin und Her der Bundesregierung kann der Filmwirtschaft, der kulturellen wie der wirtschaftlichen Seite, nur schaden. Es ist an der Zeit, dass die Bundesregierung ein schlüssiges Gesamtkonzept entwickelt, das von der Beauftragten für Kultur und Medien getragen wird.«

    Zur Kleinen Anfrage (pdf-Datei, 226 KB)
    Mehr Informationen

  • 7. Besuche an Sets in München, Leipzig, Berlin und Köln

    Die Ankündigung der Setbesuche der FilmUnion fand regen Zuspruch: Etliche Filmschaffende luden uns an ihre Sets ein und hatten bei unseren Besuchen viele Fragen.

    So auch in Berlin am späten Nachmittag des 6. Mai, als wir zum Set der TV-Produktion »Der Bankraub« kamen. Bei der tarifgebundenen Bavaria Fernsehproduktion schien auf den ersten Blick alles okay- dennoch gab es Diskussionsstoff zum Tarifvertrag und Einzelregelungen.

    Einen Tag später war die FilmUnion in Leipzig am Set von »Soko Leipzig« und im Köln am Set von »Comeback der Träume« zu Gast. Auch hier drehen sich die meisten Fragen rund um Arbeitszeit-und Nachtzuschlagsregelungen sowie den Gültigkeitsbereich von Tarifverträgen.

    Am Münchner Set für den Film über den weltberühmten Whistleblower Edward Snowden wollte die Produktionsfirma den Filmschaffenden am liebsten einen Maulkorb verpassen. Einige von ihnen kamen trotzdem mit uns ins Gespräch und wir konnten die geschilderten Probleme ans Gewerbeaufsichtsamt weiterleiten.

    Überall willkommen war der »Tarifvertrag für die Hosentasche«, der ist handlich, verständlich, nützlich.

    Die Setbesuchswochen waren für beide Seiten erkenntnisreich – wir werden euch auch weiterhin an euren Arbeitsorten aufsuchen und freuen uns über Hinweise und Einladungen!

    Ausführlichere und weitere Berichte von den Setbesuchen findet ihr hier:
    http://filmunion.verdi.de/am-set/set-besuche-konkret

    Hier erreicht ihr uns.
    https://filmunion.verdi.de/ueber-uns/standorte

  • 8. Lohndumping in Film und Fernsehen

    Ein Kameramann
    über die dunklen Seiten des Fernsehgeschäfts

    Im Rahmen der Recherche zum Buch »Die Lastenträger« (Herausgeber: Günter Wallraff) hat Autor Laurent Joachim ein Video gedreht und um den Hinweis darauf gebeten. Sein Interviewpartner, ein ehemaliger Kameramann äußert sich freimütig zu den Arbeitsbedingungen als Selbstständiger in dieser Branche. Mittlerweile hat er die Branche gewechselt.

    Ihr findet das knapp 18 minütige Gespräch unter unseren Forderungen »Code of Practice« für selbstständige Medienschaffende
    oder direkt auf youtube.

  • 9. Wettbewerb zum Deutschen Wirtschaftsfilmpreis

    Wettbewerb
    zum Deutschen Wirtschaftsfilmpreis 2015 eröffnet

    Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat den Wettbewerb zum »48. Deutschen Wirtschaftsfilmpreis« gestartet. Seit 2008 ist der Preis Teil der »Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft« der Bundesregierung, ein wichtiges Instrument zur Filmförderung in Deutschland. Mit dem Wirtschaftsfilmpreis soll das Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge gefördert werden.

    In diesem Jahr werden die besten Beiträge in der Kategorie Nachwuchsfilme mit Geldpreisen in Höhe von insgesamt 20.000 Euro ausgezeichnet. »Gerade in dieser Kategorie zeigen die Beiträge jedes Jahr aufs Neue, wie kreativ und innovativ die neue Generation der Filmemacher ist«, so Bundeswirtschaftsminister Siegmar Gabriel. Des weiteren werden Preise in den Kategorien Filme aus der Wirtschaft (Kurz- und Langfassungen), Filme über die Wirtschaft und Filme in neuen Medien vergeben.

    Bewerberinnen/Bewerber können sich mit ihren Filmbeiträgen bis zum 26. Juli 2015 zum Wettbewerb anmelden. Die kostenlose Anmeldung erfolgt online über die Internetseite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de) – der Geschäftsstelle des Wirtschaftsfilmpreises.

    Zum Deutschen Wirtschaftsfilmpreis

  • 10. »Fair Internet«

    Europaweite Kampagne
    von Künstlerinnen/Künstlern gestartet

    Anfang Mai wurde die EU-Kampagne der ausübenden Künstlerinnen und Künstler für einen zusätzlichen unverzichtbaren Vergütungsanspruch bei Online-Nutzungen in Brüssel gestartet. Diese Initiative geht alle Filmmusikerinnen/-musiker und Schauspielerinnen/Schauspieler an und soll die Beteiligung an den Erlösen aus der Online-Nutzung sichern.

    Die Unterschriftenaktion wird von der AEPO-ARTIS, der EuroFIA, der FIM und von der IAO unterstützt. Sie repräsentieren die Musikerinnen/Musiker, Sängerinnen/Sänger, darstellende Künstlerinnen/Künstler sowie Tänzerinnen/Tänzer. Auf der Internetseite PERFORMERS UNITE TO CAMPAIGN FOR A FAIR INTERNET kann man die Petition »Make the Internet fair for performers« unterschreiben. Das kann übrigens jeder Mensch tun, der die Anliegen der Künstlerinnen/Künstler unterstützen will.

    Mehr Informationen

  • 11. MIZ-Formatfestival: »CALL FOR CREATIVES!«

    »CALL FOR CREATIVES!« für das MIZ-Formatfestival 2015

    Das MIZ-Formatfestival prämiert in diesem Jahr journalistische Formatideen zwischen TV, Radio und Onlinemedien. Journalistinnen/Journalisten, Hackerinnen/Hacker, Transmedia-Storytellerinnen/Storyteller, Format-Strateginnen/Strategen, Produzentinnen/Produzenten, Konzepterinnen/Konzepter und Rundfunkrevoluzzerinnen/-revoluzzer sind aufgerufen die Jury mit ihrer Idee zu überzeugen und in einen viermonatigen Entwicklungsprozess zu starten.

    Die Auswahlkommission ist prominent besetzt: Christian Beetz (Geschäftsführer, gebrueder beetz filmproduktion), Dr. Bettina Brinkmann (Head of TV, European Broadcasting Union), Ernst Feiler (Head of Technology, UFA SERIAL DRAM), Friedrich Küppersbusch (Geschäftsführer, probono fernsehproduktion), Dr. Ralf Müller-Schmid (Leiter, DRadio Wissen), Petra Schmitz (Programmkoordination ZAP & Programmentwicklung FS, rbb Fernsehen), Simon Sturm (Programmbereich Internet, Westdeutscher Rundfunk), Kay Meseberg (ARTE), Panagiotis Trakaliaridis (strategische Programmentwicklung, ZDF), Julius Tröger (Leiter des Interaktiv-Teams, Berliner Morgenpost) und Thomas Wallner (Gründer und Inhaber, DEEP Inc.).

    Die fünf besten Projekte erhalten die Möglichkeit, ihre Formatpiloten im Rahmen des von der European Broadcasting Union veranstalteten Eurovision Creative Forums vor internationalem Fachpublikum zu präsentieren. Im Rahmen der öffentlichen Abschlussveranstaltung am 19. November 2015 prämiert die Jury im MIZ-Babelsberg das stärkste journalistische Konzept mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro.

    Die Bewerbungsphase startete am 6. Mai 2015
    und endet am 28. Juni 2015!

    Mehr Informationen und die Teilnahmebedingungen

  • 12. Meldungen


    Bewegung »Stop TTIP« will
    zwei Millionen Unterschriften in Deutschland sammeln

    Die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative (EBI) »Stop TTIP«, die sich gegen die Handelsabkommen der Europäischen Union mit Kanada (CETA) und den USA (TTIP) wendet, hat allein in Deutschland bereits über eine Million Unterschriften gesammelt. Auch ver.di unterstützt den Widerstand gegen TTIP und CETA.

    Mit dem Freihandelsabkommen droht eine neue Dimension der Privatisierung öffentlicher Güter und Dienstleistungen. Während es Ziel der Konzerne ist, Handels- und Investitionshemmnisse zu beseitigen, sehen immer mehr Menschen in Europa ihre Arbeitsrechte und Schutzstandards gefährdet. Auch der Schutz der Urheberrechte und der Kultur steht auf dem Spiel.

    »Stop TTIP« will bis 6. Oktober 2015 weiter Unterschriften sammeln und mindestens zwei Millionen sollen es in Deutschland werden.

    Mehr Informationen


    Nein zur Vorratsdatenspeicherung!

    Verbände und Unternehmen der Medienbranche, so auch ver.di, erteilen der Wiedereinführung der in »Höchstspeicherpflicht« umbenannten Vorratsdatenspeicherung eine klare Absage.
    Am 6. Juni 2015, dem Vortag der ersten Lesung des Gesetzes zur Einführung einer Speicherpflicht und einer Höchstspeicherfrist für Verkehrsdaten im Bundestag, forderten sie die Bundesregierung und die Regierungsfraktionen dazu auf, die Pläne zur Neuauflage einer Vorratsdatenspeicherung, die den für Journalisten unverzichtbaren Informanten- und Quellenschutz aushebelt, nicht weiterzuverfolgen.

    Mehr Informationen


    Gewerkschaftsrat besiegelte das Ende des ver.di-IMK

    Aus für die ver.di-Bildungsstätte Lage-Hörste, dem »Institut für Bildung, Medien und Kunst«: Sie soll am 31. Dezember 2015 geschlossen werden, so der Beschluss des ver.di-Gewerkschaftsrates in seiner Mai-Sitzung.

    Bis zum Schluss hatten sich die 25 Beschäftigten gemeinsam mit vielen aktiven ver.di-Einzelmitgliedern und -Gliederungen sowie zahlreichen externen Unterstützer/innen in einer einzigartigen Aktion gegen die Schließung engagiert. Leider vergeblich.

    Mehr Informationen


    Stipendien für Digitalerinnen/Digitaler

    Die Akademie Schloss Solitude schreibt zum ersten Mal Stipendien für Digital Journalists, Web Developer und Web Designer aus. 24 Monate an zwei bis vier Stipendiaten werden für das Jahr 2016 vergeben. Das Programm wird 2017 und 2018 mit einer neuen Ausschreibung im selben Umfang fortgesetzt.

    Bewerbungsschluss ist Dienstag, der 30. Juni 2015 (Eingang der Online-Bewerbung).

    Mehr Informationen


    Medienpreis der Stiftung Deutsche Depressionshilfe

    Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe schreibt zum zweiten Mal den »Deutschen Medienpreis Depressionshilfe« aus. Damit werden herausragende Medienbeiträge ausgezeichnet, die einem breiten Publikum anschaulich und sachlich kompetent von der Erkrankung Depression sowie deren Behandlungsmethoden berichten.

    Beiträge einreichen bis 30. Juni 2015.

    Mehr Informationen


    ZDF und Produzentenallianz:
    Eckpunktevereinbarung erweitert

    Das ZDF und die Allianz Deutscher Produzenten Film & Fernsehen haben eine Ergänzungsvereinbarung zu den Eckpunkten der vertraglichen Zusammenarbeit bei ZDF-Auftragsproduktionen geschlossen. Demnach gilt die Beteiligung in Höhe von 16 Prozent an erzielten Bruttoerlösen abzüglich nachgewiesener Synchronisierungskosten künftig auch im Video-on-Demand-Bereich.

    Die Ergänzungsvereinbarung gilt rückwirkend ab 2013 für Verwertungserlöse bei ZDF Enterprises und läuft bis Ende 2016.

    Mehr Informationen


    ProSiebenSat.1. spendiert Startups Werbezeiten

    Weil Firmengründer selten Geld für das unerlässliche Marketing haben, will ProSiebenSat.1 nun im überarbeiteten Förderprogramm »Accelerator« mit Werbezeiten helfen: Einige Gründer bekommen künftig mehr Fernsehreichweiten spendiert.

    Jedes teilnehmende Startup soll TV-Werbezeit im Wert von 500.000 Euro bekommen, das es auf den Sendern der Münchner einsetzen kann.

    Mehr Informationen


    Regelungen
    des Rundfunkbeitragsrechts sind verfassungsgemäß

    Das Schleswig-Holsteinische Verwaltungsgericht hat in zwei Musterverfahren die Rundfunkbeitragsbescheide des Norddeutschen Rundfunks für rechtmäßig erklärt und die gegen die Bescheide gerichteten Klagen abgewiesen.

    Mit dem Inkrafttreten des Rundfunkbeitragsstaatsvertrags ist die Erhebung der Rundfunkabgabe nicht mehr an das Bereithalten von Rundfunkempfangsgeräten gebunden. Seit der Einführung dieser Neuregelung im Jahre 2013 war es bundesweit zu zahlreichen Klagen vor den Verwaltungsgerichten in der Bundesrepublik gekommen. Geltend gemacht wurden dabei vor allem die Argumente, dass der neu eingeführte Rundfunkbeitrag in Wirklichkeit eine Steuer darstelle, für welche den Ländern die Gesetzgebungskompetenz fehle und die an der Zahl der Mitarbeiter orientierte Betriebsstättenregelung und die Veranlagung von betrieblich genutzten Kraftfahrzeugen gegen den Gleichheitsgrundsatz des Art. 3 GG verstoße
    (VG Schleswig-Holsteinisch, Urteil vom 12.06.2015, 4 A 90/14 und 4 A 105/14).

  • 13. Impressum | Abo

    Die ver.di FilmUnion will mit diesem Newsletter für bessere Information und Transparenz bei den Beschäftigten der Produktionswirtschaft von Film und Fernsehen sorgen. Insbesondere greifen wir film- und sozialpolitische Themen auf. Die ver.di FilmUnion bildet das gewerkschaftliche Netzwerk von Film- und Fernsehschaffenden und allen anderen Beschäftigten in Produktions-, Dienstleistungs- und Studiobetrieben.

    Wir treten für Kunstfreiheit, gerechte Arbeitsbedingungen, soziale Absicherung und vor allem die Umsetzung tariflicher Bestimmungen ein. Als vorrangiges Ziel streben wir eine integrierte Interessenvertretung der Film- und Fernsehbeschäftigten in der zergliederten Branche gegenüber Sendern, Produzenten und der Politik an.

    Der ver.di-FilmUnion-Newsletter erscheint alle zwei Monate.
    Wer den ver.di-FilmUnion-Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann sich hier abmelden

    Bei Fragen, Anregungen oder Kritik sind wir erreichbar:
    ver.di FilmUnion & connexx.av GmbH
    c/o ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg
    Kathlen Eggerling
    10179 Berlin, Köpenicker Straße 30
    fon: 030.88665416 | fax: 030.88665935
    mail: kathlen.eggerling@connexx-av.de

    Texte:
    Gundula Lasch

    Redaktion:
    Kathlen Eggerling

    Impressum und V.i.S.d.P.:
    Matthias von Fintel, Geschäftsführer
    connexx.av GmbH  
    c/o ver.di
    10179 Berlin, Paula-Thiede-Ufer 10

    http://filmunion.verdi.de
    http://connexx-av.de

    http://www.facebook.com/connexx.av