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Newsletter 01/2018

Newsletter 01/2018

vom 7. Februar 2018

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ein spannendes Jahr voller Herausforderungen und Höhepunkte liegt vor uns: Die Verhandlungen um den Tarifvertrag für Film- und Fernsehschaffende (TV FFS) laufen und es geht um viel: Wir fordern u.a., dass die maximale Tagesarbeitszeit gesenkt wird und die Wochengagen deutlich steigen. Wenn wir erfolgreich sein wollen, brauchen wir die aktive Unterstützung vieler Kolleginnen und Kollegen. Solidarisches Verhalten leben die Festivalarbeiter*innen eindrucksvoll vor. Sie haben es geschafft, sich binnen eines Jahres zu einer unüberhörbaren Gruppe in unserer Gewerkschaft zu formieren und werden sich zur Berlinale erneut treffen, um die weiteren Schritte abzustimmen.
Die vor uns liegenden Festivals sind eine gute Gelegenheit für Treffen, Austausch, Diskussionen und Feststecken neuer Ziele. Wir bieten euch eine Reihe von Terminen dafür an und freuen uns, euch zu sehen!

Eure ver.di FilmUnion

http://filmunion.verdi.de
http://www.facebook.com/connexx.av

 

Inhalt

  1. Nicht nur das Symptom behandeln
  2. Zweite Verhandlungsrunde für Filmschaffende
  3. Berlinale I: Panel und FairFilmAward
  4. Berlinale II: Festival Workers of All Countries...Speak out on Working Conditions
  5. Berlinale III: Treffen der Festivalarbeiter*innen - get smart!
  6. Berlinale IV: FilmFrühstück der ver.di-FilmUnion
  7. Berlinale V: Pensionskasse für Filmschaffende - Es ist alles viel einfacher geworden, man muss es nur wissen...
  8. Pensionskasse Rundfunk auch bei geförderten Koproduktionen
  9. Berlinale VI: Programm mit "Einheimischen"
  10. Filmförderung MFG nimmt Sozialstandards als Förderkriterium auf
  11. Berliner "Woche der Kritik" ab 14. Februar
  12. Kinoprogrammpreis Mitteldeutschland 2018
  13. Schweizer Filmschaffende pro Rundfunkgebühren
  14. Ungerechtes Einkommen macht Frauen krank
  15. Impressum / Abo

 

 

 

  • 1. Nicht nur das Symptom behandeln

    Mit den Vorwürfen gegen Regisseur Dieter Wedel setzt sich die von #metoo ins Rollen gebrachte Debatte auch im neuen Jahr unvermindert fort. Dabei bleibt der Blick auf das Thema oft verengt. Denn: Betroffen sind längst nicht nur Schauspielerinnen. Und: Sexuelle Belästigung ist nur ein Symptom der strukturellen Diskriminierung von Filmfrauen. Doch es bewegt sich was. Die Branche rückt zusammen und sucht nach Lösungen. In Berlin wurde Pro Quote Film gegründet. Eine Beschwerdestelle soll eingerichtet werden.
    https://mmm.verdi.de/beruf/filmbranche-nicht-nur-das-symptom-behandeln-47979

  • 2. Zweite Verhandlungsrunde für Filmschaffende

    Die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die 25.000 Filmschaffenden in Kino- und Fernsehfilmproduktionen zwischen der ver.di und dem Arbeitgeberverband Produzentenallianz sind am 25. Januar 2018 in München ohne Ergebnis vertagt worden. "Es ist begrüßenswert, dass die Produzenten inzwischen mehr Verhandlungsbereitschaft zeigen. Allerdings ist die Verkürzung der Tagearbeitszeit für Filmschaffende von immenser Bedeutung. 12 Stunden am Tag sind genug und reichen für die Anforderungen von Filmdrehs aus. Zugleich wird ein Tarifabschluss nicht ohne deutliche Tarifsteigerungen für die immer nur wenige Wochen in einem Projekt beschäftigten Kolleginnen und Kollegen zu machen sein. Wenn nur kurze Vertragszeiten gelten und sehr intensive Kreativarbeit gefordert wird, dann muss sich das auch auszahlen," erklärte der ver.di-Verhandlungsführer Matthias von Fintel. Die Produzentenallianz hatte lediglich eine Gehaltssteigerung in Höhe der aktuellen Inflationsrate, allerdings für eine Laufzeit von zwei Jahren, angeboten und bei den Arbeitszeiten grundsätzliche Verhandlungsbereitschaft unter Bedingungen angeboten. Dazu zählen, dass ver.di auf die Erhöhung der Zuschläge verzichte, das Angebot einer niedrigen Gagensteigerung akzeptiere sowie einer Regelung zustimme, bei Abschlussfilmen an Filmhochschulen den Gagentarifvertrag gar nicht gelten zu lassen.

    Die ver.di FilmUnion fordert eine klare Begrenzung der Tageshöchstarbeitszeiten auf 12 Stunden und 6 Prozent mehr Geld bzw. eine Mindesterhöhung der Wochengagen um 50 Euro. Mit höheren Mehrarbeits-Zuschlägen und gegebenenfalls Zusatzurlaub soll zusätzlich auf kürzere Arbeitszeiten gedrängt werden. Außerdem will die ver.di FilmUnion neue Berufe in den Gagen-Tarifvertrag aufnehmen und in nachgelagerten Redaktionsgesprächen den Tarifvertrag insgesamt erneuern. Ziel ist eine Verbesserung des Tarifschutzes.

    Die Tarifparteien verständigten sich eine Arbeitsgruppe zur Einführung neuer Berufsgruppen in die Gagentabelle einzusetzen, die bis zum nächsten Verhandlungstermin ein Ergebnis liefert. Die Verhandlungen werden am 23.03.2018 in Berlin fortgesetzt.

    An der Tarifverhandlung beteiligen sich an der Seite von ver.di der Bundesverband Filmschnitt Editor (BFS), die Berufsvereinigung Filmton (bvft) und der Berufsverband Schauspiel (BFFS).
    https://filmunion.verdi.de/und-action/nachrichten/++co++e72ebc60-04de-11e8-a11a-525400940f89

     

     

     

     

  • 3. Berlinale I: Panel und FairFilmAward

    Die Branchenplattform Crew United präsentiert am 15. Februar 2018 in Berlin das Diskussionsforum Film but Fair. Die Veranstaltung zum Thema Fairness in der Film- und Fernsehbranche findet in Kooperation mit über 30 Branchenverbänden unter anderen auch der ver.di. FilmUnion und den ver.di Festivalarbeiter*innen statt. Moderiert von Lisa Basten (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Autorin von „Wir Kreative!“) gemeinsam mit Rüdiger Suchsland (Filmkritiker, Regisseur und Cultural Activist) diskutieren: Jutta Brückner (Regisseurin und Autorin), Fabian Eder (Vorstandsvorsitzender des Dachverbands der österreichischen Filmschaffenden und der Verwertungsgesellschaft der Filmschaffenden VdFS GenmbH), Alexander Thies (Vorsitzender des Gesamtvorstands der Allianz Deutscher Produzenten - Film & Fernsehen e.V.), Magdalena Ziomek-Frackowiak (Geschäftsführung und Vorstand SMartDe eG), Frank Werneke (stellvertretender ver.di-Vorsitzender und Leiter des Fachbereichs Medien, Kunst, Industrie)

    Crew United wird im Jahr 2018 übergangsweise für die Bundesvereinigung der Filmschaffenden-Verbände DIE FILMSCHAFFENDEN den FairFilmAward 2018 vergeben. Bei der Preisverleihung, direkt im Anschluss an die Diskussionsveranstaltung, werden die Preise für die fairsten Filmprojekte aus dem Jahr 2017 in den Kategorien Spielfilm und Serie vergeben. Grundlage für die Auszeichnung ist eine umfassende Umfrage unter den projektbeteiligten Filmschaffenden.

    Das Diskussionsforum findet am Donnerstag, den 15. Februar 2018 von 16:30 – 19:00 Uhr statt und wird live gestreamt: http://bit.ly/filmbutfair, https://www.out-takes.de/ und https://www.facebook.com/crewunited.
    Die Veranstaltung ist ausgebucht, deshalb nutzt das Streaming.

     

     

     

     

     

     

  • 4. Berlinale II: Festival Workers of All Countries... Speak Out on Working Conditions

    Mittwoch, 21.2.2018, 14:30–16:00 Uhr
    Ort: CinemaxX 4, Voxstraße 2

    AG Festivalarbeit in ver.di unterstützt vom European Film Market (EFM)

    Filmfestivals sind mittlerweile ein Wirtschaftsfaktor, aber was sind die Rahmenbedingungen von Festivalarbeit, und wie werden sie in der Praxis umgesetzt? Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Renommee eines Festivals und fairer Arbeit? Inwiefern bestehen nationale oder regionale Organisationen und wie verhalten sich Förderer zu Fragen der Arbeitsbedingungen? Welche Erfahrungen haben Festivals mit der Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Festivalarbeiter*innen gesammelt und welche guten Beispiele aus dem In- und Ausland können ambitionierten Festivalorganisator*innen als Vorbilder dienen?
    Die Arbeitsgruppe Festivalarbeit in der Gewerkschaft ver.di möchte eine Diskussion über die Arbeitsbedingungen bei Filmfestivals anstoßen und diese und weitere Fragen mit internationalen Gästen und dem Publikum diskutieren. Moderiert von Dr. Skadi Loist (Film Festival Research Network und Visiting Professor an der Filmuniversität Babelsberg), sprechen unter anderem Adrienne Boros, Administration Manager der Berlinale, über neue Wege der Organisationsentwicklung innerhalb der Berlinale und Daniel Ebner über die Aktivitäten des Forums österreichischer Filmfestivals (FÖFF). Weitere Teilnehmer*innen sind angefragt.
    Veranstaltungssprache Englisch
    Eintritt frei, Anmeldung erwünscht an berlin@connexx-av.de

     

    Festival Workers of All Countries... Speak Out on Working Conditions

    Wednesday, 21.2.2018, 14:30–16:00 h
    Venue: CinemaxX 4, Voxstraße 2

    Working group Festival Work in ver.di supported by European Film Market (EFM)

    Film festivals have gained an economic importance, but what about the framework of the working conditions within festivals and how are they put into practice? Is there a correlation between the reputation of a festival and fair working conditions? To what extent have national or regional organisations been established and what is the position of funders regarding working conditions? In the course of analysing and improving the working conditions of their staff members, many film festivals have gained valuable insights and good examples from home and abroad can become role models for ambitious festival organisers.
    The working group festival work in the ver.di trade union wants to start a debate about working conditions at film festivals and will discuss the above questions and best practices with international guest and the audience. Moderated by Dr. Skadi Loist (Film Festival Research Network and Visiting Professor at Filmuniversität Babelsberg), guests include Adrienne Boros, Administration Manager of the Berlinale, who will speak about new ways of organization development within Berlinale and Daniel Ebner will present the activities of the Forum of Austrian Film Festivals (FÖFF). Further speakers to be announced.
    Discussion in English
    Free admission, please register via berlin@connexx-av.de

     

     

     

     

  • 5. Berlinale III: Treffen der Festivalarbeiter*innen - get smart!

    Im DGB Haus am Hackeschen Markt, Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin, Saal 4, am 20. Februar 2018, 14.30 – 16.30 Uhr

    Für alle Festivalarbeiter*innen, die sich fragen, …

    • ob es angemessen ist, was sie verdienen?
    • wann sie zum letzten Mal bezahlten Urlaub bekommen haben?
    • ob es Rente wird und nicht Grundsicherung?
    • warum sie nicht darüber sprechen dürfen, was sie verdienen?
    • warum arbeite ich eigentlich schon und habe noch keinen Vertrag?

    Und für alle Festivalarbeiter*innen, die meinen, dass bessere Arbeitsbedingungen für sie drin sein sollten.
    Um als einzelne sicherer zu verhandeln oder um gemeinsam etwas zu ändern, ist Wissen um die Regeln beim freien und angestellten Arbeiten die Voraussetzung.
    Deshalb geben Expertinnen von ver.di Antworten auf Eure konkreten Fragen.

    A) Selbstständig beim Festival?
    Gunter Haake | ver.di Referat Selbstständige
    Werkvertrag. KSK. Honorar. Mehrwertsteuer. Soziale Absicherung. ALG 1. Scheinselbstständigkeit, gar kein Vertrag, zwischen fest und frei...

    B) Know your rights!
    Ein*e Expert*in von ver.di
    Arbeitsvertrag, Urlaub, alles Inklusive im Gehalt: Überstunden, Sonntagsarbeit, Nachtarbeit, Grenzen der Arbeitszeit, Befristung …

    C) Stand der Dinge
    Was bisher geschah:
    Wir haben einiges geschafft, seit wir uns gegründet haben.
    Wo wollen wir hin?
    Wir haben einiges vor und wir möchten euch mit einbeziehen Für alle interessierten Festivalarbeiter*innen, auch wenn ihr nicht in ver.di seid.
    Für die Planung Anmeldung gern an: berlin@connexx-av.de
    Mehr Info: www.festivalarbeit.verdi.de

     

     

     

     

     

     

     

  • 6. Berlinale IV: FilmFrühstück der ver.di FilmUnion

    Nur noch einzelne Plätze sind für ver.di Mitglieder beim FilmFrühstück der ver.di FilmUnion frei.
    Auch in diesem Jahr pflegen wir die schöne Tradition und laden zum Filmfrühstück der ver.di-FilmUnion filmschaffende ver.di-Kolleginnen und -Kollegen sowie Freundinnen und Freunde der FilmUnion ein. In der »Stadtklause« tischen wir ein rustikales Frühstück auf und freuen uns auf einen regen Austausch über Film und was das Leben sonst noch ausmacht. Wir treffen uns am Samstag, 17. Februar, von 11 bis 14 Uhr in der Stadtklause, Bernburger Straße 30, 10963 Berlin.

    Anmeldung notwendig über berlin@connexx-av.de

     

     

     

     

     

     

  • 7. Berlinale V: Pensionskasse für Filmschaffende

    Es ist alles viel einfacher geworden – Man muss es nur wissen …

    Am 20. Februar 2018 von 15:00 bis 17:00 Uhr im ver.di Haus, Köpenickerstraße 30, 10179 Berlin, Raum: 1.12, 1. Etage

    Auch Du kommst ins Rentenalter und kannst dann tun und lassen, was Du willst.
    ABER: Die staatliche Rente wird immer geringer - dafür wird sie aber zunehmend besteuert! Was also tun, damit man nicht von Altersarmut bedroht ist? - Private Rentenversicherungen nützen vor allem: den Versicherern. - Der freie Anlagemarkt bringt kaum Zinsen. Wie lässt sich also die Versorgungslücke am besten schließen?
    Hier greift die Pensionskasse Rundfunk bei allen, die für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk - auch für Auftragsproduktionen - auf Produktionsdauer beschäftigt, tätig sind. Das trifft heute auf praktisch jeden Filmschaffenden zu, denn ausschließlich Kino zu machen kann sich heute kaum mehr jemand leisten. Die Pensionskasse Rundfunk funktioniert anders als herkömmliche Versicherungen - und ausschließlich zu DEINEN Gunsten! Wie es geht und warum die Pensionskasse genau das Richtige für Dich ist, erklärt anschaulich und ausführlich Iris Gebing von der Pensionskasse Rundfunk.
    Diese Veranstaltung ist ein gemeinsames Angebot von ver.di FilmUnion, Die Filmschaffenden e.V. und Bundesverband Schauspiel - BFFS
    Anmeldungen erbeten an: berlin@connexx-av.de

     

     

     

     

     

  • 8. Pensionskasse Rundfunk nun auch bei geförderten Koproduktionen

    Seit 1. Januar gilt die erweiterte Limburger Lösung. Damit erhalten Mitglieder der Pensionskasse Rundfunk nun endlich auch bei geförderten Fernseh-Koproduktionen die Beitragszahlungen ihrer Auftraggeber.
    Die Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge werden künftig für alle befristet beschäftigten Mitarbeiter_innen von Produktionen für das öffentlich-rechtliche Fernsehen uneingeschränkt erstattet. Unabhängig davon, ob es sich um vollfinanzierte, Ko- oder geförderte Produktionen von ARD und ZDF handelt. Das wurde nun in einer präzisierenden Ergänzung zur Limburger Lösung festgehalten.

    Hier nochmal alle Infos kurz und knapp:
    https://mmm.verdi.de/tarife-und-honorare/pensionskasse-rundfunk-fuer-filmschaffende-45351

  • 9. Berlinale VI: Programm mit „Einheimischen“

    Der Ruf ist international, aber bei den 68. Internationalen Filmfestspielen in Berlin sind auch etliche „einheimische“ Filmschaffende im Programm vertreten. So erzählt u.a. die Babelsberger Regie-Studentin Sophia Bösch in „Rå“ die Geschichte eines Mädchens in Nordschweden, das Anerkennung in der männlich dominierten Jägerszene sucht. Eröffnet wird das Festival mit dem Puppentrickfilm „Isle of Dogs – Ataris Reise“ von Wes Anderson („Grand Budapest Hotel“), einer Koproduktion mit Studio Babelsberg. Ebenfalls dort entstanden sind auch Szenen von „Das schweigende Klassenzimmer“ von Regisseur Lars Kraume („Der Staat gegen Fritz Bauer“). Der Film feiert bei der Berlinale seine Weltpremiere. Erzählt wird eine Geschichte aus dem Jahr 1956 in Eisenhüttenstadt – damals hieß die Stadt noch Stalinstadt.

    Das komplette Berlinale-Programm: https://www.berlinale.de

     

     

     

  • 10. Filmförderung MFG nimmt Sozialstandards als Förderkriterium auf

    Hoffentlich macht dieses Beispiel Schule: Als erste regionale Filmförderung hat die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg MFG die Einhaltung von Sozialstandards als Förderkriterium eingeführt. Die Richtlinien für die Produktionsförderung wurden geändert und gelten seit Beginn der neuen Antragsperiode. Die erste Jurysitzung unter Berücksichtigung des neuen Kriteriums findet am 27. September statt. Im Merkblatt für Produktionsförderung heißt es: „Für die MFG sind eine sozial nachhaltige Produktionsweise, eine faire Bezahlung und die Einhaltung von sozialen Standards von wesentlicher Bedeutung. Die Kalkulation soll insofern angemessen sein. Aus den eingereichten Unterlagen soll hervorgehen, ob eine Tarifgebundenheit besteht oder ob analog tarifvertragliche Regelungen eingehalten oder ob sonstige Maßnahmen ergriffen werden, damit die o.g. Maßstäbe für die auf Produktionsdauer Beschäftigten zur Anwendung kommen.

    Zum Merkblatt für Produktionsförderung:
    https://film.mfg.de/files/02_MFG_Filmfoerderung/PDF/Merkblatt_Produktionsfo__rderung_20180202.pdf

  • 11. Berliner „Woche der Kritik“ ab 14. Februar

    Die 4. Woche der Kritik Berlin eröffnet ihr Filmprogramm am 15. Februar im Hackesche Höfe Kino mit dem Debüt „Scary Mother“ („Sashishi deda“) der Georgierin Ana Urushadze. Beim Locarno Filmfestival gewann es den Preis für das beste Erstlingswerk. Uraufführung feiert „The Big House“, ein ungewöhnliches Dokumentarfilmprojekt über das größte Football-Stadion der USA vom japanischen Regisseur Kazuhiro Sôda („Campaign“, „Mental“). Die Woche der Kritik ist eine Veranstaltung des Verbands der deutschen Filmkritik gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa – Spartenoffene Förderung, die Stiftung Kulturwerk, der VG Bild-Kunst und die Rudolf Augstein Stiftung.

    Das Festival läuft bis zum 22. Februar. Hier geht’s zum Programm:
    http://wochederkritik.de/de_DE/woche-der-kritik-2018-urushadze-popescu-guerra-restrepo-und-ein-kollektiv/

     

     

     

     

  • 12. Kinoprogrammpreis Mitteldeutschland 2018

    Filmtheaterbetreiber in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen können sich ab sofort um die Kinoprogrammpreise Mitteldeutschland 2018 bewerben. Die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM) vergibt Auszeichnungen in Höhe von insgesamt 79.500 Euro für herausragende Jahresfilmprogramme gewerblich betriebener Kinos. Um den Sonderpreis für alternative Spielstätten können sich Organisationen und Einrichtungen bewerben, die sich kontinuierlich für den anspruchsvollen Film engagieren, insbesondere in den Bereichen Kinder-, Kurz- und Dokumentarfilm.

    Anträge können bis zum 31. März 2018 in der Geschäftsstelle der AG Kino – Gilde dt. Filmkunsttheater (Rankestr. 31, 10789 Berlin) eingereicht werden. Antragsformulare und Infos sind hier zu finden:
    https://www.mdm-online.de/index.php?id=19&L=1 AND 1%3D1-

     

     

     

     

     

  • 13. Schweizer Filmschaffende pro Rundfunkgebühren

    Schweizer Filmschaffende haben sich zusammengetan, um gegen No Billag zu protestieren. Sie fürchten um ihre Existenz, wenn die Initiative zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren bei der Abstimmung am 4. März erfolgreich wäre. Sie artikulieren ihren Protest, indem sie drehen: Drei Filme sind so entstanden, die nun über Social-Media-Kanäle verbreitet werden. Die Filmschaffenden wollen „mit Humor aufzeigen, wie absurd es ist, öffentliche Unternehmen zu privatisieren“.
    http://www.horizont.net/schweiz/nachrichten/Debatte-Filmschaffende-drehen-gegen-No-Billag-164248

    Hier geht es zur Webseite der Schweizer Filmschaffenden:
    https://www.filmschaffende-gegen-nobillag.ch/

  • 14. Ungerechtes Einkommen macht Frauen krank

    Unfaire Löhne können zu Depressionen, Diabetes oder Herzproblemen führen. Das zeigt eine Studie, für die Forscher der Hochschule Ravensburg-Weingarten Daten des Sozioökonomischen Panels ausgewertet haben. Wenn Frauen ihr Einkommen über Jahre als ungerecht empfinden, steigt der Studie zufolge das Risiko von Stresserkrankungen.

    https://www.boeckler.de/112437_112452.htm

    Auch was die Rentenansprüche anbelangt, sind Frauen noch lange nicht gleichberechtigt, wie eine aktuelle Auswertung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) zeigt. Frauen haben gleich ein dreifaches Nachsehen: bei der gesetzlichen Rente, der betrieblichen sowie der privaten Altersversorgung. Dieser so genannte Gender Pension Gap beträgt 53 Prozent. Im Klartext heißt das: Die Rentenbezüge der Männer toppen die der Frauen um mehr als das Doppelte. Nach Angaben der Autoren nimmt Deutschland mit dieser Rentenlücke zwischen den Geschlechtern im europäischen Vergleich den vorletzten Platz ein.

    https://www.betriebsratspraxis24.de/news/?user_aktuelles_pi1[aid]=371752&cHash=c446e0c920082dd5db694a7b16609a3b

  • 15. Impressum / Abo

    Die ver.di FilmUnion will mit diesem Newsletter für bessere Information und Transparenz bei den Beschäftigten der Produktionswirtschaft von Film und Fernsehen sorgen. Insbesondere greifen wir film- und sozialpolitische Themen auf. Die ver.di FilmUnion bildet das gewerkschaftliche Netzwerk von Film- und Fernsehschaffenden und allen anderen Beschäftigten in Produktions-, Dienstleistungs- und Studiobetrieben. Wir treten für Kunstfreiheit, gerechte Arbeitsbedingungen, soziale Absicherung und vor allem die Umsetzung tariflicher Bestimmungen ein. Als vorrangiges Ziel streben wir eine integrierte Interessenvertretung der Film- und Fernsehbeschäftigten in der zergliederten Branche gegenüber Sendern, Produzenten und der Politik an.

    Der ver.di-FilmUnion-Newsletter erscheint alle zwei Monate. Wer den ver.di-FilmUnion-Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann sich hier abmelden:
    https://filmunion.verdi.de/service/newsletter.

    Bei Fragen, Anregungen oder Kritik sind wir erreichbar:
    ver.di FilmUnion & connexx.av GmbH
    c/o ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg
    Kathlen Eggerling
    Köpenicker Str. 30
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    fon: 030.88665416, fax: 030.88665935
    mail: kathlen.eggerling@connexx-av.de

    Texte: Gundula Lasch

    Redaktion: Kathlen Eggerling
    Impressum und V.i.S.d.P.:
    Matthias von Fintel, Geschäftsführer
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    10179 Berlin

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