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Newsletter 05/2016

Newsletter 05/2016

vom 21. September 2016

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Sommer ist fast vorbei, die Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Berlin sind gelaufen. Wer die Ergebnisse und das Wahlverhalten von Gewerkschaftsmitgliedern frustrierend oder gar erschreckend empfindet, kann sich eventuell von Nico Semsrott wieder aufbauen lassen. Das ist der Poetry-Slammer, der die Logik der AfD zerlegt und die Argumente von Frauke-Petry-Fans zerdröselt, ohne mit der Wimper zu zucken: http://www.jetzt.de/das-ist/poetry-slammer-nico-semsrott-gegen-afd

Auf zu Erfreulichem: Die Festivalsaison steht vor der Tür, vor allem im Oktober und November gibt es international zahlreiche Filmfestivals – es locken Premieren, Preisverleihungen, glamouröse Starauftritte. Zum Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm DOK Leipzig vom 31.10.2016 bis 6.11.2016 hat ver.di ihren traditionellen Preis poliert und die Festivalarbeiter*innen treffen sich am 4. November erstmals in Leipzig, um gemeinsam für die Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen zu streiten. Wir werden sie dabei unterstützen.

Einen spannenden Herbst wünscht euch
eure ver.di FilmUnion

Inhalt

  1. DOK Leipzig I: ver.di-FilmUnion verlost Karten
  2. DOK Leipzig II: ver.di Preisträger Screening
  3. Tarifvertrag für Filmschaffende läuft nur bis Ende 2017
  4. Fragen und Antworten zum Tarifvertrag für Filmschaffende
  5. Außerdordentliche Mitgliederversammlung VG Bild-Kunst zur Verlegerbeteiligung
  6. VG Wort: Abstimmung ohne Ergebnis
  7. EU-Entscheidung zum Urheberrecht
  8. 23. September bundesweit: JACKPOT Kultur- und Kreativwirtschaft 2016
  9. Erfolg: Pensionskasse Rundfunk nun auch für Film- und Fernsehschaffende
  10. Netflix und Co. sollen Filmabgaben nach FFG zahlen
  11. FPÖ verliert in erster Instanz gegen Filmpiraten
  12. Geißendörfer-Ehrenpreis Schnitt für Ursula Höf
  13. Sachsen: Nachwuchs-Filmemacher_innen gesucht!
  14. Aufruf zur Unterstützung des Filmprojekts "Der marketgerechte Mensch"
  15. Neue Karte "Filmtourismus Mitteldeutschland" ist online
  16. Lesetipp: "Wir Kreative! Das Selbstverständnis einer Branche"
  17. Impressum / Abo

 

  • 1. DOK Leipzig I

    DOK Leipzig I: ver.di FilmUnion verlost Karten

    Die ver.di FilmUnion verlost 10 Tages- und 2 Dauerkarten für das Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm www.dok-leipzig.de vom 31.10.2016 bis 6.11.2016. Preisfrage ist, welcher Film 2015 mit dem ver.di-Preis ausgezeichnet worden ist. Kleiner Tipp: die Lösung ist auf der Seite der ver.di FilmUnion (https://filmunion.verdi.de) zu finden.
    Antworten bitte bis zum 12.10.2016 an berlin@connexx-av.de.

  • 2. DOK Leipzig II

    DOK Leipzig II: ver.di Preisträger Screening

    Zum ersten Mal in diesem Jahr gibt es ein extra Screening des von ver.di ausgezeichneten Filmes. ver.di Mitglieder können sich dafür Karten reservieren und am Sonntag, den 6.11. um 19:00 Uhr im Universum der Passage Kinos den Film anschauen, der von der ver.di Jury in diesem Jahr ausgezeichnet wird. Ab Mitte Oktober können Karten online über http://www.dok-leipzig.de/ gebucht werden. Ab dem 28.10. von 10-16 Uhr gibt es die Karten dann unter dem Stichwort ver.di am Ticketschalter im Museum der bildenden Künste und ab Dienstag, den 1.11. dann in allen Kinos an den DOK Kassen.

  • 3. TV FFS läuft nur bis Ende 2017

    Tarifvertrag für Filmschaffende läuft nur bis Ende 2017

    Manche Dinge ändern sich. So auch die Laufzeit des Manteltarifvertrages für auf Produktionsdauer beschäftigte Film- und Fernsehschaffende. Dieser war zunächst für vier Jahre angeschlossen worden. Im Gegenzug sollte die Allgemeinverbindlichkeit des Tarifvertrages angestrebt werden. Nachdem die Produzentenallianz ver.di mitgeteilt hatte, dass der Gesamtvorstand der Produzentenallianz eine Beantragung der Allgemeinverbindlichkeit nicht unterstützen würde, wurde die Laufzeit auf Ende 2017 verkürzt.

     

     

     

     

  • 4. TV FFS: Fragen und Antworten

    Fragen und Antworten zum Tarifvertrag für Filmschaffende

    Die ver.di FilmUnion hat die FAQs zum Tarifvertrag FFS überarbeitet und ergänzt. So werden die uns am häufigsten gestellten Anfragen beantwortet zu den Themenkomplexen Tarifgebundenheit, Arbeitszeit, Urlaub und Gagen.

    https://filmunion.verdi.de/tarife/faq

     

     

     

  • 5. VG Bild-Kunst: Mitgliederversammlung

    Außerordentliche Mitgliederversammlung VG Bild-Kunst zu Verlegerbeteiligung

    Nach dem jüngsten Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) in Sachen „Verlegerbeteiligung“ vom 21. April 2016 wird die VG Bild-Kunst ihre Auszahlungen an Verlage und Bildagenturen seit Anfang 2012 zurückfordern müssen. Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 17. September 2016 in Bonn wurden die Beschlussvorlagen des Verwaltungsrates dazu angenommen.
    Mehr dazu unter:

    http://www.bildkunst.de/vg-bild-kunst/news/detailansicht/article/ausserordentliche-mitgliederversammlung-am-170916.html

     

     

     

     

  • 6. VG Wort: Abstimmung ohne Ergebnis

    VG Wort: Abstimmung ohne Ergebnis

    Bei der VG Wort ist die nach dem o.g. BGH-Urteil „Verlegerbeteiligung“ notwendig gewordene Abstimmung am 10. September gescheitert: Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung in München ging es u.a. um die Rückabwicklung und Neuverteilung der Ausschüttungssummen für den Zeitraum 2012 bis 2015. Doch weder die Anträge von Mitgliedern noch die Beschlussvorlage der VG WORT konnten die in der Satzung vorgesehene Zweidrittelmehrheit in allen sechs Berufsgruppen erreichen. Damit ist der Neuverteilungsplan nicht realisierbar, Autor*innen bekommen nicht mehr Geld und die Verlage keinen Schuldenerlass. Über das weitere Vorgehen wird jetzt intern beraten werden.

    http://www.vgwort.de

  • 7. EU-Entscheidung zum Urheberrecht

    EU-Entscheidung zum Urheberrecht

    Am 14. September 2016 hat die EU-Kommission ihren seit vielen Monaten vorbereiteten Plan zur Reform des Urheberrechts in Europa vorgelegt. Vorabversionen kursierten bereits im Netz... warum sollte es EU-Papieren anders ergehen als Kinofilmen am Tag ihrer Premiere? Das Papier geht sorgfältig allen Minenfeldern aus dem Weg: Weder die Netzgemeinde macht einen Punktsieg, noch die Seite der Urheber. Der Status Quo wird weitgehend aufrecht erhalten, es gibt keine Panoramafreiheit in ganz Europa und keine neue Schranken für Mashups und Remixe, auch die Privatkopie wird nicht abgeschafft - andererseits sind keine Verantwortlichkeit von Plattformbetreibern und keine bessere Urhebervergütung zu erwarten. Die Künstler*innen fordern in einem offenen Brief an EU-Kommissionspräsident Juncker eine Reform des Urheberrechts, die ihre Rechte im Internet stärkt und dafür sorgt, dass Plattformen, auf denen Inhalte verbreitet werden, Urheber*innen vergüten müssen. Bereits über 1000 Unterschriften sind unter dem Brief – hier kann dieser unterzeichnet werden:
    http://www.bildkunst.de/vg-bild-kunst/news/detailansicht/article/offener-brief-der-kuenstler-europas-an-kommissionspraesident-junker.html

    Das Ziel der Einkommensverbesserungen für Kulturschaffende sei in dem EU-Entwurf von den Rechten für Verleger überlagert, kritisiert der stellvertretende ver.di Vorsitzende Frank Werneke. Der Schwerpunkt liege auf der Absicherung der Geschäftsmodelle der europäischen Verwerter, kritisiert er in der Stellungnahme von ver.di. , die hier ganz nachzulesen ist:

    https://www.verdi.de/themen/nachrichten/++co++5ba77906-7c0f-11e6-844e-525400b665de

     

     

     

  • 8. JACKPOT Kultur- und Kreativwirtschaft 2016

    Am 23. September bundesweit: JACKPOT Kultur- und Kreativwirtschaft 2016

    Auch in diesem Jahr hat das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes wieder einen „Tag und eine Nacht der offenen Tür“ für „Deutschlands abwechslungsreichste Wirtschaftsbranche“ organisiert: Gemeinsam mit zahlreichen Netzwerkpartnern, Multiplikatoren und Unternehmen wird am 23. September 2016 für 24 Stunden im gesamten Bundesgebiet auf die Bedeutung und Leistung der Kultur- und Kreativwirtschaft aufmerksam gemacht. Im letzten Jahr beteiligten sich in ganz Deutschland über 400 Kultur- und Kreativschaffende mit außergewöhnlichen Events an der Aktion.

    https://www.kreativ-jackpot.de/mitmachen/

  • 9. Pensionskasse Rundfunk für Film- und Fernsehschaffende

    Erfolg: Pensionskasse Rundfunk nun auch für Film- und Fernsehschaffende

    Es war ein jahrelanger Eiertanz: Zahlt der Auftraggeber Beiträge für die Pensionskasse Rundfunk (PKR) oder nicht? Viele freie Mitarbeiter*innen von Produktionen für das öffentlich-rechtliche Fernsehen bekamen lange nur unklare Antworten. Zwar steht auch den Freien bei Produktionsgesellschaften die PKR offen. Doch für die Beiträge wurden Zuschüsse oft verweigert. Die ver.di FilmUnion und der Bundesverband Schauspiel (BFFS) haben es nun geschafft, in einer Vereinbarung für Klarheit zu sorgen: Die Limburger Lösung.

    https://mmm.verdi.de/tarife-und-honorare/pensionskasse-rundfunk-auch-fuer-film-und-fernsehschaffende-limburger-loesung-33071

  • 10. FFG-Abgaben für Netflix und Co.

    Netflix und Co. sollen Filmabgaben nach FFG zahlen

    Wie die Europäische Kommission in Brüssel entschieden hat, sollen Video-on-Demand-Anbieter wie z.B. Netflix zur Zahlung von Filmabgaben nach dem Filmförderungsgesetz (FFG) herangezogen werden können, selbst wenn sie ihren Sitz im Ausland haben. Zwar ist eine solche Regelung bereits im aktuellen FFG sowie in der für 2017 geplanten Novelle enthalten, konnte jedoch wegen Zweifeln an ihrer Vereinbarkeit mit der europäischen Audiovisuellen Mediendienste-Richtlinie (AVMD-Richtlinie) bisher nicht angewendet werden. Die Entscheidung der EU-Kommission hat nun aber Klarheit geschaffen.

    https://mmm.verdi.de/medienpolitik/netflix-und-co-sollen-filmabgaben-nach-ffg-zahlen-34435

  • 11. FPÖ verliert gegen Filmpiraten

    FPÖ verliert in erster Instanz gegen Filmpiraten

    Einen ersten juristischen Erfolg erzielte das Erfurter Kollektiv Filmpiratinnen und Filmpiraten e.V. Anfang September gegen die Freiheitliche Partei Österreich (FPÖ). Das Wiener Handelsgericht wies eine Klage der FPÖ zurück, die die Existenz des linken Medienkollektivs gefährdet hätte. Die rechte Partei hatte die Videoaktivist*innen vor dem Handelsgericht wegen falscher Anschuldigungen und Behinderung der Meinungsfreiheit verklagt. Dabei hatten die Filmpiraten nur ihr Urheberrecht verteidigt: Auf dem Kanal FPÖ-TV waren ohne ihre Zustimmung und ohne Nennung der Quellen Ausschnitte eines Videoberichts der Filmpiraten zum Fall des Jenaer Antifaschisten Josef F. verwendet worden. Dieser war 2013 bei einer Demonstration gegen den von der FPÖ organisierten Wiener Akademikerball unter der Beschuldigung des schweren Landfriedensbruchs festgenommen worden. Der Student saß trotz unklarer Beweislage monatelang in Untersuchungshaft. Die Filmpiraten forderten von der FPÖ eine Unterlassungserklärung, ihr Videomaterial nicht mehr zu verwenden.

    https://mmm.verdi.de/recht/urheberrecht-fpoe-verliert-in-erster-instanz-gegen-filmpiraten-34425

  • 12. Geißendörfer-Ehrenpreis für Ursula Höf

    Geißendörfer-Ehrenpreis Schnitt für Ursula Höf

    Mit dem Geißendörfer-Ehrenpreis in der Kategorie Schnitt wurde Ursula Höf geehrt. Die „Grande Dame de la Montage“ verbinden nicht nur langjährige kreative Partnerschaften mit Regisseur*innen wie u.a. Helke Sander, Rolf Schübel, Matti Geschonneck und Markus Imboden. Die Ehrung gilt auch ihrem jahrzehntelangen leidenschaftlichen Engagement für den Berufsstand der Editoren und deren Ausbildung. Höf, die ihre Freunde Olla nennen, sagt von sich selbst: „Ich war immer auch ein politisch aktiver Mensch - in der Studentenbewegung, in der Frauenbewegung und natürlich auch in der Gewerkschaft. Gegen die Arbeitsbedingungen, die in der Filmbranche herrschten, muss man sich einfach wehren“. Als Gewerkschafterin engagiert sie sich für die Entwicklung und die Verhandlung von Tarifverträgen für Filmschaffende, sie engagiert sich für eine fundierte Schnitt-Ausbildung und den generationsübergreifenden Diskurs über Montage, u.a. als langjährige Dozentin an der Filmakademie Baden-Württemberg. Hof wurde bereits mit vielen Preisen, u.a. 2012 mit dem Deutschen Fernsehpreis für den Schnitt von „Das Ende einer Nacht“ geehrt.

    http://www.filmplus.de/news-detail/items/geissendorfer-ehrenpreis-schnitt-fuer-ursula-hoef.html

    https://mmm.verdi.de/beruf/ehrenpreis-schnitt-an-aktive-gewerkschafterin-34611

  • 13. Nachwuchs-Filmemacher_innen gesucht!

    Sachsen: Nachwuchs-Filmemacher*innen gesucht!

    Das sächsische Schülerfilm-Festival „Film ab!“ geht mit seiner sechsten Ausgabe an den Start, um die Filmarbeit an sächsischen Schulen einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Neben Workshops rund ums Filmemachen und der Präsentation der Filme auf der großen Leinwand gibt es Preise in unterschiedlichen Kategorien zu gewinnen. Erstmals wird es in diesem Jahr eine Jugendjury geben. Einsendeschluss ist Freitag, der 30. September 2016. Hier geht’s zu weiteren Informationen und der Anmeldung:

    http://www.schuelerfilmfestival-sachsen.de/

  • 14. Aufruf zur Unterstützung von „Der marktgerechte Mensch“

    Aufruf zur Unterstützung des Filmprojekts „Der marktgerechte Mensch“

    Erneut haben die Filmemacher*innen Leslie Franke, Herdolor Lorenz, Alexander Grasseck und Stefan Corinth zur Unterstützung für die Realisation ihres neuen Filmprojekts aufgerufen. Der Film „Der marktgerechte Mensch“ soll zeigen, wie Solidarität verloren geht und wir alle Gefahr laufen, in Konkurrenz zueinander zu versinken, während die Reichen immer reicher werden. Im Exposé heißt es: „Europa ist im Umbruch. Seit dem neuen Jahrtausend und nach der Finanzkrise wurden neue Weichen gestellt. Die soziale Marktwirtschaft, gesellschaftliche Solidarsysteme, über Jahrzehnte erstritten, werden ausgehebelt. Besonders der Arbeitsmarkt verändert sich rasant. Hier setzt unser Film an.“ Noch vor 20 Jahren hatten in Deutschland knapp zwei Drittel der Beschäftigten einen Vollzeitjob mit Sozialversicherungspflicht. 38% sind es nur noch heute. Mehr Informationen gibt es hier:

    http://marketable-people.org/index.php/de/

  • 15. Neue Karte „Filmtourismus Mitteldeutschland“

    Neue Karte „Filmtourismus Mitteldeutschland“ ist online

    Ob Görlitz, Quedlinburg oder Eisenach – Drehorte für Film und Fernsehen in Mitteldeutschland sind inzwischen nicht nur weltbekannt, sondern für Filmfans längst zu beliebten Reisezielen geworden. Viele Kommunen haben eigens dafür filmtouristische Angebote entwickelt. Für alle, die sich zu neuen Reisen inspirieren lassen und gern einmal auf den Spuren etwa von Wes Andersen oder Dr. Kleist wandeln möchten, hat die Film Commission der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) die Online-Karte „Filmtourismus Mitteldeutschland“ mit Informationen zu Locations und touristischen Entdeckungen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen veröffentlicht. Zu den vorgestellten Highlights zählen unter anderem die Ausstellung „Ganz Große Märchen“ auf der Burg Querfurt, die Führungen „Film ab!“ in Görlitz und der Stadtrundgang „Die geliebten Schwestern“ in Rudolstadt. Kommunale Partner in Mitteldeutschland sind eingeladen, weitere Angebote mit Filmkontext sowie neue Ideen für Filmfans beizusteuern.


    http://www.mdm-online.de/index.php?id=219

  • 16. Lesetipp: „Wir Kreative! Das Selbstverständnis einer Branche“

    Lesetipp: „Wir Kreative! Das Selbstverständnis einer Branche“

    Lisa Basten arbeitet als freie Texterin. Nach einem Komparatistik- und Soziologiestudium war sie in links-alternativen Projekten in Europa unterwegs und landete schließlich in der Medienbranche. Mit einem Masterabschluss an der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF Babelsberg) wandte sie sich dem Thema „projektbasierte Arbeit“ zu und hat seitdem ihren Forschungsfokus auf dem Wandel der Arbeitswelt und Möglichkeiten kollektiver Organisation und Mitbestimmung gelegt. In ihrem Buch „Wir Kreative!“ stellt Lisa Basten die Frage nach dem Zusammenhang zwischen dem Selbstverständnis als „Kreative“ und der Akzeptanz von Arbeitsbedingungen jenseits etablierter Standards. Ihr Fokus liegt dabei besonders auf den Film- und Fernsehschaffenden - von deren Gagen über die Rolle der Sendeanstalten bis hin zum Urheberrecht und der Gewerkschaft.

    Lisa Basten: Wir Kreative! Das Selbstverständnis einer Branche
    162 S., 16,80 €, ISBN 978-3-7329-0263-7

  • 17. Impressum / Abo

    Impressum / Abo

    Die ver.di FilmUnion will mit diesem Newsletter für bessere Information und Transparenz bei den Beschäftigten der Produktionswirtschaft von Film und Fernsehen sorgen. Insbesondere greifen wir film- und sozialpolitische Themen auf. Die ver.di FilmUnion bildet das gewerkschaftliche Netzwerk von Film- und Fernsehschaffenden und allen anderen Beschäftigten in Produktions-, Dienstleistungs- und Studiobetrieben. Wir treten für Kunstfreiheit, gerechte Arbeitsbedingungen, soziale Absicherung und vor allem die Umsetzung tariflicher Bestimmungen ein. Als vorrangiges Ziel streben wir eine integrierte Interessenvertretung der Film- und Fernsehbeschäftigten in der zergliederten Branche gegenüber Sendern, Produzenten und der Politik an.

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    Texte: Gundula Lasch

    Redaktion: Kathlen Eggerling
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