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Newsletter 05/2015

Newsletter 05/2015

vom 03. August 2015

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir haben einen Neuen! Seit 1.8. verstärkt Ingo Weerts unser Team in Köln. Bisher hat er als Außenrequisiteur und Szenenbildassistent vor allem für TV- und Kinofilme gearbeitet. Nun nimmt er den Platz von Johannes Brückner ein, der für ver.di nach Rostock gewechselt und nun für die Beschäftigten im Gesundheitswesen zuständig ist. Wir wünschen beiden einen guten Start! - Alle Kontakte zur ver.di FilmUnion, nicht nur in Köln findet ihr hier: https://filmunion.verdi.de/ueber-uns/standorte.

Außerdem besonders wichtig für euch ist die Teilnahme an unserer Umfrage zum Tarifvertrag für Film- und Fernsehschaffende. Mehr dazu findet ihr gleich in der ersten Meldung. 

Frohes Schaffen zu guten Bedingungen wünscht euch

eure ver.di FilmUnion
http://filmunion.verdi.de
http://www.facebook.com/connexx.av

Inhalt

  1. TV FFS: Umfrage für Filmschaffende
  2. "AGFA 1939" - Meine Reise in den Krieg
  3. Auf Stabstelle gilt die Tarifgage
  4. Oscar-Preisträgerin Poitras verklagt USA
  5. Modernisierung des Urheberrechts in der Diskussion
  6. Kartellamt durchsuchte Bavaria Studios und Studio Adlershof
  7. VG Bild-Kunst: Projektförderung beschlossen
  8. Geschlechtergerechtigkeit beim Film: Grafiken mit Fakten abrufbar
  9. Neues Weiterbildungsprogramm des Instituts für Schauspiel, Film-, Fernsehberufe
  10. Termine
  11. Meldungen
  12. Impressum | Abo
  • 1. TV FFS: Umfrage für Filmschaffende

    Der Tarifvertrag für auf Produktionsdauer beschäftigte Film- und Fernsehschaffende läuft noch bis Ende 2015. Davor kann der Tarifvertrag gekündigt und Änderungen verhandelt werden. Die Forderungen dazu werden von im Tarifausschuss engagierten Filmschaffenden aufgestellt. Zur Vorbereitung darauf fragen wir auf Produktionsdauer beschäftigte Filmschaffende nach ihren wichtigsten Tarifzielen. Im zweiten Teil der Umfrage fragen wir danach, ob und wie die bisherigen Regelungen des aktuellen Tarifvertrags für auf Produktionsdauer beschäftigte Film- und Fernsehschaffende tatsächlich auch umgesetzt werden.
    Beteiligen können sich alle Filmschaffenden, ob Gewerkschaftsmitglied oder nicht.

    Beides, Verbesserungen und Umsetzung des Tarifvertrages, können wir am besten erreichen, wenn ihr mitmacht. Hier geht´s zur Umfrage und Weiterleitung erwünscht: http://umfrage.connexx-av.de/

    Mehr Informationen

  • 2. "AGFA 1939" - Meine Reise in den Krieg

    Auf der Jahreskonferenz von Netzwerk Recherche stellte der junge Pole Michal Wnuk seinen Dokumentarfilm über die Aufarbeitung der Geschichte des Zweiten Weltkriegs zur Diskussion.

    In einer alten Schachtel mit der Aufschrift AGFA hatte Michal auf dem Dachboden unzählige Fotos und zwei Filmrollen gefunden, die offensichtlich aus dem Zweiten Weltkrieg stammten. Er recherchierte in der Familie und sein Film erzählt über einen polnischen Großvater in der Wehrmacht. Im August 2014 wurde der Dokumentarfilm in der ARD ausgestrahlt.

    Bisher ist es Michal Wnuk nicht gelungen, diesen auch im polnischen Fernsehen zu zeigen. Der polnische öffentlich-rechtliche Rundfunk ist nicht bereit, einen Dokumentarfilm mit diesem Thema auszustrahlen.

    Mehr dazu und der Trailer

  • 3. Auf Stabstelle gilt die Tarifgage

    Weil es oft gefragt wird: Wird ein Filmschaffender auf einer Stabstelle in einer tarifgebundenen Produktion beschäftigt, gilt für ihn als Untergrenze die Tarifgage. Das gilt auch dann, wenn er als Berufsanfänger noch relativ unerfahren ist und noch keine bestimmte Anzahl von Tätigkeiten in dieser Position vorweisen kann.

    Denn die Tarifgage legt die Mindestgage für eine bestimmte Tätigkeit fest. Etwas anderes gilt für den Praktikanten oder Trainee, der zu Ausbildungszwecken "die Filmherstellung begleitet, ohne durch seine Tätigkeit die Tätigkeit eines Filmschaffenden zu ersetzen." (siehe TV FFS, Tarifziffer 1.6) Hier gelten dann die Regeln des Mindestlohngesetzes.

    Mehr FAQs zum Tarifvertrag

  • 4. Oscar-Preisträgerin Poitras verklagt USA

    Die amerikanische Dokumentarfilmerin Laura Poitras deckte mit ihrem Oscar-dekorierten Film "Citizenfour" über Whistleblower Edward Snowden das perfide System der Überwachung durch amerikanische Sicherheitsdienste auf. Seit sechs Jahren wird die mutige Filmemacherin selbst überwacht, verfolgt und schikaniert. Nun verklagt sie das amerikanische Justizministerium und die Transportsicherheitsbehörde, um die Gründe für ihre Überwachung zu erfahren. Sie meint: "Wir haben ein Recht zu wissen, wie dieses System funktioniert und warum wir ins Visier genommen werden."

    Poitras will den Prozess auch führen, um "zahllose weniger bekannte Menschen zu unterstützen, die seit Jahren Opfer Kafkaesker Schikanen an den Grenzen sind."

    Die ganze Geschichte ist hier nachzulesen

  • 5. Modernisierung des Urheberrechts in der Diskussion

    Mit großer Mehrheit verabschiedete das Europäische Parlament am 9. Juli 2015 einen Bericht über die Modernisierung des Urheberrechts. Dieser ist eine Positionsbestimmung zu den aktuell debattierten Themen. Allerdings kann das Europaparlament keine Gesetzgebung einleiten und damit bleibt offen, welche der vorgeschlagenen Maßnahmen die EU-Kommission in einen Gesetzesentwurf einfließen lassen wird.

    Zwar stehen im offiziellen Bericht allgemeine Anmerkungen zum Schutz der Urheberrechte auch im digitalen Zeitalter oder der notwendigen Verbesserung der Vergütungssysteme. Konkreter wird es allerdings nicht: Es wird zwar betont, dass die vertragliche Position der Kreativen zu verbessern sei - das Prinzip der Vertragsfreiheit dürfe aber nicht Frage gestellt werden.

    Erfreulich immerhin, dass jetzt auch das Parlament anmahnt, die Haftung von Host-Providern zu überprüfen, um die Rechteinhaber in Zukunft besser an der digitalen Wertschöpfung zu beteiligen.

    Ausführlicher Bericht zur aktuellen Diskussion

  • 6. Kartellamt durchsucht Bavaria Studios

    Das Bundeskartellamt durchsuchte die Bavaria Studios und das Studio Adlershof

    Am 8. und 9. Juli haben Mitarbeiter des Bundeskartellamts die Räumlichkeiten der Bavaria Studios & Production Services GmbH in Geiselgasteig sowie Räume der Studio Berlin Adlershof GmbH in Berlin durchsucht.

    Das Bundeskartellamt ging "dem Verdacht kartellrechtswidriger Preis- und Angebotsabsprachen bei Auftragsvergaben durch Fernsehsender und Produktionsfirmen" nach. Nur zwei Tage zuvor hatte sich Bavaria Film in einem Pressegespräch sehr um Offenheit bemüht.

    In München gaben Bavaria-Chef Christian Franckenstein und Geschäftsführer Achim Rohnke Einblicke in den Umbau der öffentlich-rechtlichen Produktionstochter und Hoffnungen auf mehr Serien-Produktionen in Deutschland. "Wir sind kein reines Großfilm-Studio mehr", sagte Franckenstein gegenüber der Presse.

    http://www.dwdl.de/nachrichten/51700/bundeskartellamt_durchsucht_bavaria_studios/

    http://www.dwdl.de/nachrichten/51640/neustrukturierung_bavaria_film_will_wieder_auftauchen/

  • 7. VG Bild-Kunst: Projektförderung beschlossen

    Der Förderbeirat der Stiftung Kulturwerk der Berufsgruppe III (Film/Fernsehen/Audiovision) entschied am 15. Juli über die Anträge auf Förderung. Für diese Vergaberunde waren 25 Anträge eingegangen, neun Vorhaben wurden mit einer Gesamtsumme von 101.500 Euro bewilligt.

    Dazu gehören u.a. die filmische Begegnung mit Gianfranco Rosi vom Filmbüro NW, eine Tagung und Filmreihe der Concrete Narrative Society zum Animationsfilm mit Fotos oder die Unterstützung des Marburger Kamerapreises der Philipps-Universität Marburg.

    Alle geförderten Projekte

  • 8. Geschlechtergerechtigkeit beim Film

    Grafiken mit Fakten abrufbar

    Am 11. Juni wurde beim Stammtisch der ver.di FilmUnion Berlin in der Kulturkantine in Berlin über die Schieflage hinsichtlich der Geschlechtergerechtigkeit beim Film diskutiert.

    Die Initiative "Pro Quote Regie" (ein Zusammenschluss von Regisseurinnen in Deutschland) geht davon aus, dass "die Diskriminierung von Frauen nicht programmatisch, sondern weitestgehend unbewusst" geschieht. Kann eine fixe Quote bei der Auftragsvergabe eine Lösung sein?

    In einer Einschätzung waren sich alle einig: Eine demokratische, offene und pluralistische Gesellschaft hat alle Geschlechterperspektiven in Film und Fernsehen zu gewährleisten.

    Hier sind jetzt die Grafiken aus der Präsentation von Belinde Ruth Stieve sowie viele Hintergrundinfos abrufbar

  • 9. Weiterbildungsprogramm des iSFF

    Neues Weiterbildungsprogramm des Instituts für Schauspiel, Film-, Fernsehberufe

    Die mehrmonatigen Lehrgänge für z.B. Script Consultant, Produktionsleitung und Kostümbild bieten Absolventen die Möglichkeit, sich für bestimmte Berufsfelder zu qualifizieren, oder mit Hilfe erfahrener Fachkräfte aus der Branche die eigenen Fähigkeiten zu erweitern. Sie werden u.a. durch die Bundesagentur für Arbeit gefördert.

    Mit den Workshops des iSFF, die überwiegend an den Wochenenden stattfinden, haben die Teilnehmer die Gelegenheit, sich neben der Arbeit weiter zu qualifizieren. Eine Förderung der Workshops ist über die Bildungsprämie ist möglich. Neu im Programm sind u.a. "Drehbuch: Dialoge schreiben", "Internationale Koproduktionen", "Filmmontage: The Missing Link", "Filmförderung.

    Für die Workshops erhalten ver.di-Mitglieder eine Ermäßigung.

    Infos dazu hier

  • 10. Termine

    25.8.2015 - Mitgliederoffenes Treffen der Berliner FilmUnion von 19:30-21 Uhr

    Anmeldung und Info

    17.9.2015 - Stammtisch Berlin: Vertragsverhandlungen für Filmschaffende mit Ida Storm Jansen von 19-21 Uhr in der Kulturkantine, Saarbrücker Straße 24, Haus C, 10405 Berlin

    Anmeldung und Info

    5.9.2015 - Aus der Reihe: "Schneller schlauer werden mit dem BFS": "Aller Anfang ist schwer - Ende gut, alles gut?" von 11-18 Uhr im Café Telos, Kurfürstenstraße 2, 80799 München mit der Dramaturgin Kyra Scheurer.

    Anmeldung und Info

  • 11. Meldungen

    ProSiebenSat.1: Hilfe für Film-Nachwuchs

    ProSiebenSat.1 macht sich im Bereich Diplom- und Debütfilm stark. In Kooperation mit der Filmakademie Baden-Württemberg entsteht derzeit eine neue Romantic Comedy. Das Unternehmen verspricht dem Jung-Regisseur "möglichst viel Freiheit".

    Mehr Informationen

    Mitteldeutsche Medienförderung vergibt über 4 Mio. Euro Projektförderung

    Der Vergabeausschuss der Mitteldeutschen Medienförderung GmbH (MDM) hat am 22. Juli Fördermittel in Höhe von 4.084.800 Euro für insgesamt 26 Projekte vergeben. Unter anderem fördert die MDM den ersten Olaf-Schubert-Kinofilm "Der Weltverbesserer (Olaf privat)" unter der Regie von Lars Büchel mit 350.000 Euro, 280.000 Euro bekommt die deutsch-französische Koproduktion von Pallas Film aus Halle (Regie führt der Cannes-Gewinner Bruno Dumont) für die Komödie "Ma Loute". Die beiden mitteldeutschen Nachwuchstalente Florian Fischer und Johannes Krell (Rosenpictures Filmproduktion) werden für ihren experimentellen Dokumentarfilm "Kaltes Tal (AT)" mit 28.300 Euro unterstützt.

    Studie zum Filmstandort Mitteldeutschland

    Student/-innen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg erarbeiten im Rahmen des Abschluss-Seminars des Bachelor-Studienganges Medien- und Kommunikationswissenschaften eine Studie zum Filmstandort Mitteldeutschland, in der die Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gemeinsam betrachtet werden. Sie wollen herausarbeiten, was den Filmstandort Mitteldeutschland kennzeichnet und welchen Stellenwert er für die ansässigen Akteure der Filmwirtschaft hat.

    Hier geht´s zur Online-Befragung

    Filmurheber: Abrechnungsfähige Sender 2014

    Die Mitgliederversammlung der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst hatte 2014 für den Filmbereich beschlossen, die Anzahl der abrechnungsfähigen Sender zu verdoppeln. Das neu eingeführte System sieht vor, dass die Bewertungskommission der Berufsgruppe III jedes Jahr die endgültige Festlegung vornimmt.

    Hier sind die abrechnungsfähigen Sender des Jahres 2014 aufgelistet

    Münchner Filmfest: Filmkritikerpreis an Busche und Ashraf

    Den Siegfried Kracauer Preis für Filmkritik (3.000 Euro) teilen sich in diesem Jahr Andreas Busche und Toby Ashraf. Busche erhielt die Auszeichnung für seinen in der Zeitschrift epd Film (Nr. 3.2014) veröffentlichten Essay "Zurück in die Zukunft"; Ashrafs Text "Tophilia" war im sissy-Magazin Ende Oktober 2014 veröffentlicht worden. Das Stipendium für das Jahr 2016 (1.000 Euro monatlich) wurde Sven von Reden zuerkannt. Das Stipendium ist an die Erstellung von zwölf Filmkritiken sowie das Erarbeiten von drei kritischen Essays gebunden, die sich mit dem Thema "Zukunft des Kinos" beschäftigen. Der Siegfried Kracauer Preis wird von der MFG Filmförderung Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Verband der deutschen Filmkritik vergeben und soll die Arbeit von Filmkritikern und -journalistinnen unterstützen.

    Geräteunabhängiger Rundfunkbeitrag für Privathaushalte ist rechtmäßig

    Schon in der letzten Ausgabe hatten wir ein Urteil des Schleswig-Holsteinischen Verwaltungsgerichts veröffentlicht. Nun hat auch der Bayerische Verwaltungsgerichtshof entschieden, dass die Pflicht zur Zahlung des Rundfunkbeitrags im privaten Bereich für jede Wohnung durch deren Inhaber verfassungsgemäß ist. Das Gericht bestätigte damit ein Urteil des Verwaltungsgerichts München.

    Mehr Informationen

    YouTube muss Videos nach Hinweis auf Urheberrechtsverletzungen sperren

    Betreiber von Internetangeboten wie YouTube müssen die von ihnen übermittelten und gespeicherten Informationen nicht überwachen oder gar nach Umständen forschen, die auf eine rechtswidrige Nutzertätigkeit hindeuten. Wenn aber auf eine klare Rechtsverletzung hingewiesen wird, ist der betreffende Diensteanbieter verpflichtet, das konkrete Angebot unverzüglich zu sperren und Vorsorge zu treffen, dass es nicht zu weiteren derartigen Schutzrechtsverletzungen kommt.

    Mehr Informationen

    Die Letzte: Gelebte Solidarität im Internet

    Trotz Shit- und Candystorms, geistlosen Posts und sensationslüsternen Videoclips, trotz krimineller Hacker und Vorratsdatenspeicherung - das Internet transportiert auch Mitgefühl, Solidarität und echte menschliche Kontakte.

    Hier ist ein berührendes Beispiel dafür, dass Social Media seinen Namen zu Recht trägt

  • 12. Impressum | Abo

    Die ver.di FilmUnion will mit diesem Newsletter für bessere Information und Transparenz bei den Beschäftigten der Produktionswirtschaft von Film und Fernsehen sorgen. Insbesondere greifen wir film- und sozialpolitische Themen auf. Die ver.di FilmUnion bildet das gewerkschaftliche Netzwerk von Film- und Fernsehschaffenden und allen anderen Beschäftigten in Produktions-, Dienstleistungs- und Studiobetrieben.

    Wir treten für Kunstfreiheit, gerechte Arbeitsbedingungen, soziale Absicherung und vor allem die Umsetzung tariflicher Bestimmungen ein. Als vorrangiges Ziel streben wir eine integrierte Interessenvertretung der Film- und Fernsehbeschäftigten in der zergliederten Branche gegenüber Sendern, Produzenten und der Politik an.

    Der ver.di-FilmUnion-Newsletter erscheint alle zwei Monate.
    Wer den ver.di-FilmUnion-Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann sich hier abmelden

    Bei Fragen, Anregungen oder Kritik sind wir erreichbar:
    ver.di FilmUnion & connexx.av GmbH
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    mail: kathlen.eggerling@connexx-av.de

    Texte:
    Gundula Lasch

    Redaktion:
    Kathlen Eggerling

    Impressum und V.i.S.d.P.:
    Matthias von Fintel, Geschäftsführer
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