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Newsletter 01/2017

Newsletter 01/2017

vom 23. Januar 2017

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das neue Jahr nimmt Fahrt auf. Viele Wahlergebnisse, Entscheidungen und Ereignisse lassen für 2017 nicht viel Gutes vermuten. Auch in der virtuellen Welt zeichnen sich Entwicklungen ab, die eher beängstigend wirken. Das Stichwort "Fake News" ist nur eines - Experten sehen die Entwicklung der sozialen Medien ambivalent: http://joca.me/2017/01/08/was-social-media-experten-von-2017-erwarten/ und ver.di sagt den Fake News den Kampf an: https://mmm.verdi.de/beruf/professionell-gegen-hackmac-im-netz-37959
Denn: Es liegt in unserer Hand, unser reales Leben sinnvoll und erfüllend, unsere Arbeitsbedingungen menschlich, unsere Einkommen auskömmlich und würdig zu gestalten. Gemeinsam gelingt uns das eher. Es gibt viele Gelegenheiten, gemeinsam zu diskutieren und zu handeln, zum Beispiel bei den Veranstaltungen zur Berlinale, bei Mitgliedertreffen, in der nächsten Tarifrunde. Nutzen wir sie!

Viel Kraft, Mut und Inspirationen für 2017 wünscht euch

Eure ver.di FilmUnion

http://filmunion.verdi.de
http://www.facebook.com/connexx.av

 

Inhalt

  1. Neue Überstunden-App speziell für Filmleute
  2. Berlinale I: Save the Date - FilmUnion-FilmFrühstück
  3. Berlinale II: 250 junge Talente aus 71 Ländern
  4. Berlinale III: Treffen der Festivalarbeiter*innen
  5. Hamburg: FilmUnion versammelt sich
  6. Berliner FilmUnionstreffen
  7. Jetzt bewerben: DGB-Preis beim Filmfest Emden.Norderney
  8. Rechtstipp: Feiertage in der Produktionszeit mit dem Urlaub verrechnen?
  9. Weiterbildung beim iSFF
  10. Filmpremiere aus der Jugendstrafvollzugsanstalt
  11. Dokfilmer: Einschüchterung gescheitert
  12. MDM: Neues Programm für Nachwuchsförderung
  13. Deutsch-Polnischer Filmfonds wächst weiter
  14. Berlin: Woche der Kritik
  15. Neues Gestaltungsmittel für Filmschaffende
  16. Denk.Mal: Metropolis feiert 90.
  17. Online-Petition für EU-weiten Schutz von Whistleblowern
  18. Unterstützer-Plattform für Filmemacher_innen
  19. Arbeitsvertrag statt Praktikum!
  20. Impressum / Abo
  • 1. Neue Überstunden-App speziell für Filmleute

    Neue Überstunden-App speziell für Filmleute

    Speziell für die Filmbranche entwickelte die Kölner App-Schmiede "Rahmenfutter" eine App zur Arbeitszeiterfassung, die jetzt in der neuesten Version 5.5 zum Download bereitsteht. Der Gagenrechner berücksichtigt den Tarifvertrag für auf Produktionsdauer beschäftigte Film- und Fernsehschaffende (TV FFS) in aktueller Fassung und die aktualisierte Gagentabelle ab 1. Januar 2017.

    Noch viel wichtiger: In der App sind der TV FFS, die wichtigsten Fragen und Antworten (FAQ) zum Tarifvertrag sowie direkte Kontaktmöglichkeiten zu den Ansprechpartnern*innen der ver.di FilmUnion vor Ort integriert! Außerdem gibt es hilfreiche Informationen zum Arbeitszeitgesetz (ArbZG) und die Möglichkeit, Arbeitszeitberichte in verschiedenen Dateiformaten zu exportieren und per Mail zu versenden.
    Kurzum: Eine App, die wir euch wärmstens empfehlen können! Der Preis von 4,99 Euro erscheint absolut angemessen. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt: Momentan ist "Überstunden" nur für Apple-Anwender erhältlich, ab Version iOS 10.0 oder höher (iPhone 5 oder neuer).

    Direkter Link zum Download im AppStore:
    https://itunes.apple.com/de/app/uberstunden/id480672599?mt=8

    Weitere Infos unter:
    http://www.rahmenfutter.de/Rahmenfutter-Site/uberstunden.html

     

  • 2. Berlinale I

    Berlinale I: Save the Date - FilmUnion-FilmFrühstück

    Die ver.di FilmUnion lädt ihre Mitglieder und Freund*innen anlässlich der Berlinale wieder zum traditionellen FilmFrühstück ein. Am Sonnabend, den 11.2.2017, gibt es ab 11 Uhr in der Stadtklause (Bernburgerstr. 35, 10963 Berlin) rustikales Frühstück und Plausch.
    Bitte meldet euch an unter: berlin@connexx-av.de

     

  • 3. Berlinale II

    Berlinale II: 250 junge Talente aus 71 Ländern

    250 herausragende junge Filmemacher*innen aus 71 Ländern werden 2017 bei Berlinale Talents dabei sein. Ein international besetztes Komitee wählte die Talente aus. Kriterien waren neben ihren künstlerischen Leistungen, die Wirkung und Relevanz ihrer Arbeiten in den Herkunftsländern. Unter dem Thema "Courage: Against all Odds" erwartet die Teilnehmer*innen ein sechstägiges Programm mit rund 100 Veranstaltungen. Der Verhüllungskünstler Christo kommt zu Berlinale Talents und wird einer von rund 100 international namhaften Experten sein, die ihre Arbeit vorstellen und diskutieren. Berlinale Talents findet vom 11. bis 16. Februar 2017 in den Häusern des HAU Hebbel am Ufer statt. 40 der Teilnehmer*innen werden in den Project Labs gezielt an Projekten in den Kategorien Dokumentarfilm, Spielfilm und Kurzfilm arbeiten.

    http://www.spielfilm.de/news/23115/berlinale-2017-talents

     

     

     

     

     

  • 4. Berlinale III

    Berlinale III: Treffen der Festivalarbeiter_innen

    Am Rande von DOK Leipzig Anfang November 2016 trafen sich auf Einladung der Initiative "Festivalarbeit gerecht gestalten" fast 100 Mitarbeiter_innen deutscher Filmfestivals, um über ihre Arbeitsbedingungen zu diskutieren und sich zu vernetzen. Das nächste Treffen, bei dem konkrete Lösungsansätze zusammengetragen werden, soll im Rahmen der Berlinale im Februar 2017 stattfinden. Sieben Arbeitsgruppen werden bis dahin Vorschläge sammeln und Vorlagen erstellen. Sie beschäftigen sich mit der Erstellung eines Verteilers, der Künstlersozialkasse, der Vorbereitung der Studie, der Pressearbeit und der Vorbereitung des nächsten Treffens. Dann wird auch zu entscheiden sein, ob und wie sich die Festivalarbeiter_innen konkret organisieren.

    Weitere Mitstreiter_innen und Anmeldungen für den Newsletter sind willkommen unter kontakt@festivalarbeit.de.

     

     

     

     

  • 5. Hamburg: FilmUnion versammelt sich

    Hamburg: FilmUnion versammelt sich

    Die Hamburger FilmUnion lädt am 4. Februar ihre filmschaffenden ver.di-Mitglieder ein. Das Treffen am Sonnabend, den 4. Februar beginnt um 14 Uhr (Ende ca. 17 Uhr) und findet im Medienpädagogik Zentrum statt (MPZ; http://mpz-hamburg.de/kontakt/), Sternstraße 4 / 1. Stock im Laubengang, 20357 Hamburg (ÖPNV: U3/Busse 3/6 bis Station/Haltestelle Feldstraße; S-Bahn Sternschanze).

    Diskutiert wird über unter anderem die Tarifarbeit zum TV FFS, Equal Pay und Leiharbeit unter neuem AÜG sowie die Aktivitäten der FilmUnion im Norden.
    Bitte anmelden bei: matina.bube@verdi.de

     

     

     

     

     

  • 6. Berliner FilmUnionstreffen

    Berliner FilmUnionstreffen

    Diejenigen Berliner_innen, die voller guter Vorsätze ins Jahr 2017 gestartet sind ;-) und Mitglieder, die sich zukünftig mehr ehrenamtlich bei ver.di beteiligen möchten, sind herzlich zu unseren mitgliederoffenen Vorstandstreffen 2017 der ver.di FilmUnion in Berlin eingeladen. Alle Termine zum Vormerken: Jeweils dienstags ab 19.30 Uhr im ver.di-Haus in der Köpenickerstr.30 in Raum 3.12: am 31. Januar, 25. April, 18. Juli und 10. Oktober 2017.

    Wir freuen uns auf den Austausch mit euch! Bitte meldet euch vorher unter berlin@connexx-av.de an (auch, um etwaige Änderungen zu erfahren).

     

  • 7. DGB-Preis beim Filmfest Emden-Norderney

    Jetzt bewerben: DGB-Preis beim Filmfest Emden-Norderney

    Ab sofort können sich Filmschaffende beim 28. Internationalen Filmfest Emden-Norderney für den DGB-Wettbewerb für sozial engagierte Filme bewerben. Der DGB-Filmpreis wird in diesem Jahr bereits zum 20. Mai verliehen. Die Preisvergabe findet im Rahmen der Filmfest-Gala am 11. Juni im Neuen Theater in Emden statt. Vorab wird es am 9. Juni das DGB-Filmgespräch im vhs-Forum Emden geben. Dort werden die nominierten Filme vorgestellt.
    Die Bewerbungsfrist läuft bis 28. März 2017. Informationen zu den Regularien finden sich unter http://www.filmfest-emden.de/branche/filmeinreichung/

    Weitere Informationen zum DGB-Filmpreis gibt es auch unter http://niedersachsen.dgb.de/-/wmB.

     

     

     

     

  • 8. Rechtstipp

    Rechtstipp: Feiertage in der Produktionszeit mit dem Urlaub verrechnen?

    Nein, das geht nicht! Das Gesetz sagt vielmehr das Gegenteil: Der Feiertag ist zu bezahlen, auch wenn nicht gearbeitet wird. Unmissverständlich ist dies im Entgeltfortzahlungsgesetz §2 Absatz 1 geregelt: "Für Arbeitszeit, die infolge eines gesetzlichen Feiertages ausfällt, hat der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer das Arbeitsentgelt zu zahlen, das er ohne Arbeitsausfall erhalten hätte."
    Laut Tarifziffer 5.2.1. im Manteltarifvertrag für auf Produktionsdauer beschäftigte Film- und Fernsehschaffende (TV FFS) ist die Arbeitszeit auf die Wochentage Montag bis Freitag zu verteilen. Ein Beispiel: Eine Produktionswoche geht von Ostermontag bis zum nächsten Sonntag. Auch wenn am Ostermontag nicht gearbeitet wird, wird er wie ein voller Arbeitstag vergütet. Also sind in dieser Produktionswoche nur noch vier weitere Tage zu arbeiten, aber fünf zu vergüten. Das ist eine gesetzliche Bestimmung. Würde im gleichen Fall am Ostermontag auch gearbeitet werden, würden 100 Prozent Zuschlag und ein bezahlter Ersatzruhetag fällig.

    Mehr Fragen und Antworten rund um den TV FFS findet ihr hier: https://filmunion.verdi.de/tarife/faq
    Wenn ihr eine wichtige Frage und Antwort vermisst, lasst es uns wissen. Die FAQs werden ständig erweitert.

     

  • 9. Weiterbildung beim iSFF

    Weiterbildung beim iSFF

    Das neue Weiterbildungsprogramm des Instituts für Schauspiel, Film-, Fernsehberufe (iSFF) für das erste Halbjahr 2017 ist da. Die ver.di FilmUnion ist Partner des Instituts, deshalb erhalten ver.di-Mitglieder bei den Workshops Ermäßigung.
    Das iSFF bietet Weiterbildungen in den Bereichen Film/TV, Synchron, Sprech- und Musiktheater. Für die Teilnehmer*innen bestehen diverse Fördermöglichkeiten. Um diese rechtzeitig zu beantragen, ist eine frühzeitige Anmeldung sinnvoll. So gibt es u.a. vom 20. März bis 1. Juni 2017 einen Kurs "Regieassistent/in mit IHK Prüfungsvorbereitung"; vom 27.März bis 19. Juli läuft der Workshop "Producer/in mit IHK-Prüfungsvorbereitung"; für Filmschauspieler*innen gibt es ab 27. Februar ein einmonatiges Casting-Trainingsseminar.
    Das Programm beinhaltet Weiterbildungen für Film- und Fernsehschaffende, Synchron-Sprecher*innen, Musik- und Theaterleute sowie Drehbuchautor*innen. Fragen zum Kursangebot unter Tel. 030-9018 374 43 oder info@isff-berlin.eu.

    Das komplette Angebot und detaillierte Informationen gibt es hier:
    www.isff-berlin.eu

     

  • 10. Filmpremiere aus der Jugendstrafvollzugsanstalt

    Filmpremiere aus der Jugendstrafvollzugsanstalt

    Leipzig-Premiere der sechs Kurzfilme aus dem Filmworkshop mit jugendlichen und jungen erwachsenen Inhaftierten der Jugendstrafvollzugsanstalt (JSA) Regis-Breitingen ist am Sonntag, 5. Februar 2017, 19 Uhr, in der "Cinématèque in der naTo" (Karl-Liebknecht-Straße 46, 04275 Leipzig).
    Unter dem Motto "OSTPOL schickt SCHWARWEL in den KNAST" arbeitete der Zeichner und Filmemacher Schwarwel mit den Jugendlichen an ihren Ideen. Die dabei entstandenen Filme wurden erstmals im Rahmen von DOK Leipzig in der JSA gezeigt.

    Aufgrund der begrenzten Platzkapazität wird um Anmeldung gebeten an: premiere@ostpol-leipzig.de

     

  • 11. Dokfilmer: Einschüchterung gescheitert

    Dokfilmer: Einschüchterung gescheitert

    Der Dokumentarfilmer Daniel Harrich recherchierte zu Kriegswaffenexporten in Krisenregionen Mexikos. Seine Recherchen boten die Grundlage zum faktenreichen ARD-Spielfilm "Meister des Todes" und der TV-Dokumentation "Tödliche Exporte - Wie das G36 nach Mexiko kam". Daraufhin ermittelte die Stuttgarter Staatsanwaltschaft gegen ihn. Doch das Amtsgericht München hat eine im Zusammenhang mit den Mexiko-Recherchen stehende Anklage der Staatsanwaltschaft München gegen ihn und weitere Kollegen nicht zugelassen. Zumindest was die Abwehr von rechtlichen Einschüchterungsversuchen gegen investigative Journalisten angehe, funktioniere das Justizsystem, sagte Harrich.
    Darum, ob und wie frei Filmemacher und Journalisten heutzutage arbeiten können, ging es auch bei zwei Podiumsdiskussionen im Bundestag.

    https://taz.de/Heckler--Koch-verklagt-Filmemacher/!5362313/

     

  • 12. MDM: Neues Programm für Nachwuchsförderung

    MDM: Neues Programm für Nachwuchsförderung

    Die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM) hat ein Pilotprogramm zur Förderung von Nachwuchsprojekten ins Leben gerufen. Im Rahmen des Pilotprogramms können fiktionale und non-fiktionale Filmvorhaben gefördert werden, für die keine spezifischen Längen- und Formatvorgaben gelten.
    Die Fördersumme beträgt pro Projekt bis zu 250.000 Euro und wird als Zuschuss vergeben, eine Antragstellung erfolgt nach Aufforderung durch die MDM. Das Förderprogramm ist stufenförmig aufgebaut und orientiert sich an den aufeinanderfolgenden Phasen der Filmherstellung. Ausgewählte Experten aus den Bereichen Dramaturgie bzw. Project Packaging, Kamera, Schnitt und Postproduktion begleiten die Projektteams bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Vorhaben.
    Das erste im Rahmen des neuen Programms geförderte Projekt ist "Lisa H., Tschaikowskistr. 26, 04105 Leipzig" von Regisseur und Autor Henri Steinmetz, der mit "Uns geht es gut" 2015 sein Langfilmdebüt vorlegte.

    www.mdm-online.de

     

  • 13. Deutsch-Polnischer Filmfonds wächst weiter

    Deutsch-Polnischer Filmfonds wächst weiter

    Ein weiterer Partner, ein höheres Budget und neue Perspektiven: Der Deutsch-Polnische Filmfonds wird ausgebaut. Mit dem Beitritt der Filmförderungsanstalt (FFA) und gesteigerten finanziellen Beteiligungen seiner Initiatoren - dem Polnischen Filminstitut (PISF), der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) und dem Medienboard Berlin-Brandenburg erhöht sich ab 2017 das Fördervolumen von jährlich 300.000 Euro auf 500.000 Euro. Zudem gelten die Antragsvoraussetzungen für die Projektentwicklung ab sofort bundesweit. Ziel des Deutsch-Polnischen Filmfonds (2005 bis 2015 Deutsch-Polnischer Co-Development Fonds) ist es, die Koproduktionen zwischen Deutschland und Polen zu stärken.

    www.mdm-online.de

     

  • 14. Berlin: Woche der Kritik

    Berlin: Woche der Kritik

    Vom 9. bis 16. Februar 2017 findet in Berlin zum dritten Mal die "Woche der Kritik" statt. Filmprogramme und Diskussionen laden eine Woche lang dazu ein, gemeinsam über Filme, Kritik und das Kino als kulturellen Raum nachzudenken. Nach der Auftaktkonferenz "Lost in Politics" am Abend des 8. Februar im silent green Kulturquartier finden die Screenings im Hackesche Höfe Kino Berlin statt. An sieben Abenden bildet jeweils ein Filmprogramm den Ausgangspunkt für eine weitergehende Debatte, die sich mit Fragen von Filmkultur, -politik und -ästhetik befasst. Dabei werden vielfältige Formen des zeitgenössischen Filmschaffens präsentiert und diskutiert.
    Alle Filme werden als Deutschlandpremieren gezeigt. Seine Weltpremiere feiert "California Dreams", der neue Film von Mike Ott ("Pearblossom Hwy"; "Actor Martinez"). Die "Woche der Kritik" ist eine Veranstaltung des Verbands der deutschen Filmkritik e.V.

    Weitere Informationen zum Filmprogramm gibt es hier: www.wochederkritik.de

     

  • 15. Neues Gestaltungsmittel für Filmschaffende

    Neues Gestaltungsmittel für Filmschaffende

    Saarbrücker Informatiker haben eine Technologie entwickelt, die in Bildausschnitten eines Videos die Darstellung geänderter Bildwiederholraten ermöglicht und damit Filmproduktionen und Videokünstlern ein neues Gestaltungsmittel an die Hand gibt. Mit dieser richtungsweisenden Bearbeitungsmethode für Bewegtbilder ist es möglich, Bildausschnitte eines Videos mittels geänderter Bildwiederholraten beliebig in Richtung höherer Brillanz und Detailreichtum oder gewünschter Ästhetik, z.B. "Kino-Look", zu verändern. Durch geschickte Implementierung der Algorithmen gibt es keine unerwünschten visuellen Artefakte (z.B. flackern oder ruckeln) zwischen den lokalen Teilbereichen.

    http://www.juraforum.de/wissenschaft/frei-einstellbare-bildwiederholraten-hoehere-bildqualitaet-und-moeglichkeiten-fuer-filmschaffende-578119

     

  • 16. Denk.Mal: Metropolis feiert 90.

    Denk.Mal: Metropolis feiert 90.

    Kaum zu glauben - 90 Jahre ist das her: Am 10. Januar 1927 wurde in Berlin der bedeutendste deutsche Science-Fiction-Film aller Zeiten uraufgeführt. Lange Zeit nur in gekürzter Form überliefert, liegt "Metropolis" seit 2010 wieder in voller Länge vor. Regisseur von "Metropolis" war Fritz Lang, das Drehbuch schrieb seine Frau Thea von Harbou, die parallel dazu einen Roman verfasste. Schauplatz des Zweieinhalb-Stunden-Films ist eine Zukunftsstadt, in der sich anonyme Arbeiter für die Reichen und Schönen aufreiben.
    Zur Uraufführung war er der teuerste deutsche Film seit Erfindung des Kinos. Die Dreharbeiten dauerten vom Mai 1925 bis Oktober 1926 und verschlangen zwischen vier Millionen und fünf Millionen Reichsmark (ein "normaler Film" kostete weniger als 200.000). Anschließend war das Studio, die Universum Film AG, ruiniert und wurde leichte Beute für den nationalistischen Medienunternehmer Alfred Hugenberg.

    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Vor-90-Jahren-Metropolis-kommt-ins-Kino-3591451.html

  • 17. EU-weiter Schutz von Whistleblowern

    Online-Petition für EU-weiten Schutz von Whistleblowern

    Whistleblower sollen unter den Schutz der Europäischen Union (EU) gestellt werden. Dafür sprechen sich gewerkschaftliche Dachverbände in der EU aus. Whistleblower sorgen für Transparenz. Die Hinweisgeber nehmen ein hohes Risiko auf sich, um beispielsweise die Öffentlichkeit über Missstände zu informieren, die die Verursacher gerne für sich behalten würden. Die Täter, die im Visier von Whistleblowern stehen, schaden zum Beispiel mit ihren Aktivitäten Arbeitnehmern, Steuerzahlern oder der Gesellschaft insgesamt. Doch die Whistleblower haben derzeit noch einen schlechten Stand und geraten häufig in existenzbedrohende Lagen. Davor müssen Whistleblower geschützt werden, sind gewerkschaftliche Dachverbände europaweit überzeugt.

    Deshalb haben sie eine Online-Petition gestartet, die hier unterzeichnet werden kann: https://whistleblowerprotection.eu/de/

    Mehr Hintergrundinformationen dazu gibt es hier:
    https://www.betriebsratspraxis24.de/news/?user_aktuelles_pi1[aid]=352133&cHash=c5f58ea87fb05d2a78686f6ee11b31e5

  • 18. Unterstützer-Plattform für Filmemacher_innen

    Unterstützer-Plattform für Filmemacher_innen

    Patreon ist eine Internet-Plattform, auf der Filmkünstler_innen sich vorstellen können und die von den Besuchern der Seite mit monatlichen Beträgen ab zwei Dollar unterstützt werden können. Damit können die Filmer*innen ein Einkommen generieren. Die Spender_innen werden zu "Patronen", die u.a. mit monatlichen Update-Mails mit Fotos und Hintergrund Infos, monatlichen Merchandise-Paketen usw. bedacht werden.

    Wer also Lust hat, junge Filmemacher_innen zu unterstützen, findet alle weiteren Infos hier: https://www.patreon.com/kardia2

     

  • 19. Arbeitsvertrag statt Praktikum!

    Arbeitsvertrag statt Praktikum!

    Generation Praktikum: Die Zeiten, in denen Praktikant_innen als billige Arbeitskräfte missbraucht werden können, gehen offensichtlich ihrem Ende entgegen: Bei einem Praktikum steht der Ausbildungszweck im Vordergrund. Nimmt der Praktikums-Geber hingegen eine reguläre Arbeitsleistung ab, liegt ein Arbeitsverhältnis vor, das monatliche Lohnansprüche einschließt. Zahlt der Arbeitgeber nur ein Praktikums-Salär, das auch noch zwei Drittel unter dem üblichen Lohn liegt, ist dies Wucher. Dann muss der Arbeitgeber kräftig nachzahlen. Das entschied das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg im Falle einer Redaktionspraktikantin (LAG Berlin-Brandenburg, 20.05.2016 - 6 Sa 1787/15).

    https://mmm.verdi.de/recht/gericht-ahndet-ausbeutung-37577

  • 20. Impressum / Abo

    Impressum / Abo

    Die ver.di FilmUnion will mit diesem Newsletter für bessere Information und Transparenz bei den Beschäftigten der Produktionswirtschaft von Film und Fernsehen sorgen. Insbesondere greifen wir film- und sozialpolitische Themen auf. Die ver.di FilmUnion bildet das gewerkschaftliche Netzwerk von Film- und Fernsehschaffenden und allen anderen Beschäftigten in Produktions-, Dienstleistungs- und Studiobetrieben. Wir treten für Kunstfreiheit, gerechte Arbeitsbedingungen, soziale Absicherung und vor allem die Umsetzung tariflicher Bestimmungen ein. Als vorrangiges Ziel streben wir eine integrierte Interessenvertretung der Film- und Fernsehbeschäftigten in der zergliederten Branche gegenüber Sendern, Produzenten und der Politik an.

    Der ver.di-FilmUnion-Newsletter erscheint alle zwei Monate. Wer den ver.di-FilmUnion-Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann sich hier abmelden:
    https://filmunion.verdi.de/service/newsletter.

    Bei Fragen, Anregungen oder Kritik sind wir erreichbar:
    ver.di FilmUnion & connexx.av GmbH
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    Kathlen Eggerling
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    mail: kathlen.eggerling@connexx-av.de

    Texte: Gundula Lasch

    Redaktion: Kathlen Eggerling
    Impressum und V.i.S.d.P.:
    Matthias von Fintel, Geschäftsführer
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    c/o ver.di
    Paula-Thiede-Ufer 10
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