FAQ

Zuschläge

Zuschläge

Gibt es Zuschläge, wenn Sonn- oder Feiertage in die Produktion fallen?

Wenn an einem Sonn- oder Feiertag gearbeitet wird, fallen bei tarifgebundenen Produktionsfirmen Zuschläge in Höhe von 50 bzw. 100 Prozent an. Bei einem versetzten Dreh – das heißt, wenn der gearbeitete Sonntag oder Feiertag Heilige Drei Könige, Fronleichnam, Mariä Empfängnis oder Allerheiligen in den 1. bis 5. Produktionstag einer Arbeitswoche fällt – entfällt der Zuschlag.

Siehe auch: Tarifziffer 5.6.3.

Wie wird bezahlt, wenn ich vom Samstag in den Sonntag hineinarbeite?

Diese gearbeitete Zeit wird wie ein Arbeitstag behandelt. Ist der Sonnabend der 6. Arbeitstag der Woche, wird er wie wöchentliche Arbeitszeit berechnet, mit 25 Prozent Zuschlag bei 51. bis 60. Stunde, ab der 61. Stunde mit 50 Prozent.

Wenn dann aber mehr als zwölf Stunden tägliche Arbeitszeit anfallen, gibt es auch den Zuschlag für tägliche Mehrarbeit.

Zusätzlich muss für die Zeit zwischen 22:00 Uhr und 6:00 Uhr der Nachtarbeitszuschlag von 25 Prozent gezahlt werden.

Allerdings gibt es für die am Sonntag geleisteten Stunden keinen Sonntagszuschlag, da der Beginn des Arbeitstages für die Bewertung ausschlaggebend ist. Siehe auch: Tarifziffern 5.4.3.2., 5.4.3.4., 5.5.

Welche Zuschläge müssen gezahlt werden, wenn ich über 12 Stunden hinaus arbeiten muss?

Für die 13. Stunde muss ein Zuschlag von 60 Prozent gezahlt werden, für jede weitere 100 Prozent. Beachte außerdem: Sobald man mehr als 13 Stunden an einem Tag gearbeitet hat, regelt der Tarifvertrag, dass die Ruhezeit bis zum nächsten Arbeitsbeginn mindestens 12 Stunden betragen muss.

Unabhängig davon ist die Überschreitung der Höchstarbeitsgrenze nur ausnahmsweise an einzelnen Tagen gestattet.

Siehe auch: Tarifziffer 5.2.5.4. und 5.4.3.3.

Tabelle mit den Regelungen für Ruhetage und Zuschläge
Foto/Grafik: ver.di-FilmUnion