FAQ

Versetzter Dreh

Versetzter Dreh

Versetzter Dreh – versetzte Rechte?

Auch beim versetzten Dreh gelten alle Regeln, die sich aus den tariflichen Bestimmungen zur Arbeitszeit ergeben. Das bedeutet, dass es im Falle des versetzten Drehs am Wochenende mindestens einmal in vier Wochen ebenfalls zwei zusammenhängende freie Tage und 11 Stunden Ruhezeit geben muss (48 Stunden + 11 Stunden). Sofern das unterschritten wird, kann nur das Ordnungsamt auf Benachrichtigung der Filmschaffenden oder ver.di hin aktiv werden. Beim versetzten Dreh wird auch die Zählung der Tage versetzt, sodass Arbeit am Wochenende durch freie Tage in der Woche ausgeglichen werden können.

Wechsel zwischen versetztem und normalem Dreh möglich?

Ja, auch ein Wechsel zwischen einem normalen Dreh und einem versetzten ist möglich und umgekehrt. Aber auch hier gilt: Ihr dürft nicht schlechter gestellt werden, als sich aus den tariflichen Bestimmungen ergibt. Oftmals entfallen beim Wechsel dann Ruhezeiten oder Ausgleichstage. Hier müsst ihr besonders achtsam sein. Wird ein Sonntag im versetzten Dreh gearbeitet, entfällt zwar der Zuschlag, aber nicht der bezahlte Ruhetag für die entfallene Sonntagsruhe.

Gerne könnt ihr solche komplizierten Produktionspläne auch mit uns besprechen.