DOK Leipzig

ver.di-Preisträger DOK Leipzig

ver.di-Preisträger DOK Leipzig

Internationales Leipziger Festival
für Dokumentar– und Animationsfilm

ver.di (und zuvor die IG Medien) engagiert sich seit vielen Jahren als Unterstützerin und Preisstifterin für das älteste Dokumentarfilmfestival der Welt, das für politischen und künstlerischen Mut bekannt ist. Die Präsenz von ver.di ist auf der DOK unübersehbar.  


Preis der ver.di

  • 2015
    O pio makris dromos (The Longest Run)
    von Marianna Economou (Griechenland)
    Die Filmemacherin zeigt uns in ihrem stillen, vielschichtigen Film zwei unauffällige Jungs, die auf ihrer langen Reise gestrandet sind, irgendwo auf dem halben Weg zwischen den Kriegsgebieten im Osten und Deutschland im Westen. In der bedrückenden Enge des Jugendgefängnisses in Zentralgriechenland hilft ihnen nur ihre Kameradschaft, unerschütterliche Zuversicht und immenser Integrationswille. Und das Telefon – der einzige Draht zu ihren Familien. Das erzwungene Kammerspiel zeigt uns in verdichteter Form das große Weltgeschehen im Kleinen: Krieg, Tod und Flucht, zerrissene Familien und Heimweh, Überlebenswille und Hoffnung.
    Einzelheiten auf der Interseite des DOK
  • 2014
    Toto şi surorile lui (Toto and His Sisters)
    von Alexander Nanau (Rumänien)
    Von der ersten Sekunde an wird der Zuschauer in eine kalte, chaotische, feindliche Welt katapultiert und gerät in emotionale Bedrängnis: Kinder – auf sich allein gestellt – immer in Gefahr, scheinbar verloren … doch dann tun sich Wege auf, die aus der Misere führen könnten.
    Eine zugespitzte, brutale und dennoch hoffnungsvolle Geschichte.
    Der Filmemacher richtet sein Brennglas auf ein drängendes, europaweites, gesellschaftliches Problem.
    Einzeheiten auf der Internetseite des DOK
  • 2013
    Hilton! – Here For Life
    von Virpi Suutari (Finnland)
    Ruhig und entschieden begleitet der Film eine Gruppe junger Finnen, die zwischen ungeöffneten Rechnungen und selbstgestopften Zigaretten hoffnungslos in den Tag hinein leben. Angeregt durch die Aufmerksamkeit der intelligent eingesetzten Kamera wird ihnen ihre Situation allmählich bewusst. Ansätze von gemeinsam gestaltetem Leben entstehen. Der Gesang der Protagonistin Mira verwebt die Episoden zu einem eindrücklichen filmischen Ganzen, das wir für dringend preiswürdig halten.
    Einzeheiten auf der Internetseite des DOK
     
  • 2012
    Otra noche en la tierra (Another Night on Earth)
    von David Muñoz (Spanien)
    Ein Land befindet sich im Umbruch. Wir erleben seine Bewohner aus unmittelbarer Nähe mit ihren Alltagssorgen und politischen Ansichten. So entsteht ein gesellschaftliches und menschliches Kaleidoskop, das politisch hochbrisant und dennoch voller Humor, Leichtigkeit und Wärme ist. Der Film ist eine gelungene Momentaufnahme aktueller Lebensumstände in Kairo.
    Einzeheiten auf der Internetseite des DOK

  • 2011
    El lugar más pequeno (The Tiniest Place)
    von Tatiana Huezo (Mexiko)

    Dieser Film entwickelt sich behutsam, aber mit emotionaler Wucht. Er entfaltet sich zu einem leisen Requiem, in dem sich die Helden des Filmes mit Trauer, aber ohne jede Aggression, erinnern – und leidenschaftliche Freude am Leben ausstrahlen. Unbeschreibliches wird durch kluges Verweben von Bild und Ton erfahrbar gemacht.
    Einzeheiten auf der Internetseite des DOK

  • 2010
    Na północ od Kalabrii (The North of Calabria)
    von Marcin Sauter (Polen)

    Der Film besticht durch Dynamik, Frische und vor allem durch seine liebevolle Nähe zu den Bewohnern der polnischen Kleinstadt. Er lässt uns teilhaben am Leben der Leute; wir haben uns von ihrem mitreißenden Humor und ihrer Lebensfreude anstecken lassen. Das gibt Hoffnung.
    Einzeheiten auf der Internetseite des DOK