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FilmFrühstück der ver.di-FilmUnion

Berlinale 2017

FilmFrühstück der ver.di-FilmUnion

Das ist das ver.di-FilmFrühstück in der Stadtklause: Draußen graues kaltes Berlin, drinnen ein bollernder Ofen, ausgeschlafene Stimmung und netzwerken bei Rührei und Buletten.

Aber wie immer ging es auch in diesem Jahr um Konkretes, nämlich um die häufig prekären Arbeitsbedingungen von Filmschaffenden. So erläuterte Kathlen Eggerling von der ver.di FilmUnion einige Schwerpunkte der Arbeit der FilmUnion für 2017. Am Jahresende laufe etwa der Tarifvertrag für Film- und Fernsehschaffende aus und die kommende Tarifrunde befinde sich bereits in der Vorbereitung. Dafür sei es unerlässlich, dass die Filmschaffenden sich organisierten. Nur so könnten sie auch Gehör finden mit ihren berechtigten Ansprüchen auf gute Arbeitsbedingungen und sich und ihre Gewerkschaft stärken.

Darüber hinaus stellte sie das Konzept der Crew Scouts vor, die die FilmUnion in diesem Jahr ausbilden wolle. Dabei handele es sich um Kolleg_innen, die sich mit dem Tarifvertrag auskennen und ein offenes Auge und Ohr für die Bedingungen an ihren jeweiligen Sets auch über das eigene Gewerk hinaus haben.

Wer selbst gerne Crew Scout werden möchte und bei seinen Kolleginnen und Kollegen am Set für mehr Durchblick sorgen möchte, der kann sich übrigens jederzeit bei der ver.di-FilmUnion melden. Wir teilen unser Wissen mit Euch und Ihr gebt es weiter.

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