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Dritte Verhandlungsrunde ohne Ergebnis vertagt

Dritte Verhandlungsrunde ohne Ergebnis vertagt

15. Januar 2014
Auch die dritte Verhandlungsrunde zwischen der in der  Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) organisierten ver.di FilmUnion und der Produzentenallianz für die rund 23.000 Film- und Fernsehschaffenden am heutigen Mittwoch (15. Januar 2013) in München ist ohne Ergebnis geblieben.

Demonstration der ver.di FilmUnion anlässlich der 3. Verhandlungsrunde TV FFS ver.di | v.Fintel München, 15. Januar 2014  – Bild 1

Vor Beginn der Verhandlungen hatten über 50 Filmschaffende zusammen mit der Schauspielgewerkschaft BFFS in einer öffentlichen Aktion vor dem Verhandlungsort ihre Forderungen nach höheren Gagen sowie für gute und erträgliche Arbeits- und Produktionsbedingungen bekräftigt.

Demonstration der ver.di FilmUnion anlässlich der 3. Verhandlungsrunde TV FFS ver.di | v.Fintel München, 15. Januar 2014  – Bild 2

»13 Stunden Arbeitszeit an Drehtagen sind auf Dauer nicht erträglich – hier muss sich schleunigst etwas ändern. Diese Forderung der Kolleginnen und Kollegen ist durch die eindringliche Protestaktion heute auch den Arbeitgebervertretern in der Produzentenallianz verständlich gemacht worden. Nun ist es an den Produzentenvertretern, mit uns in den Verhandlungen nach einer Lösung zu suchen, die weniger lange Drehtage vorsieht«, betonte ver.di-Verhandlungsführer Matthias von Fintel.

Demonstration der ver.di FilmUnion anlässlich der 3. Verhandlungsrunde TV FFS ver.di | v.Fintel München, 15. Januar 2014  – Bild 3

Um trotz knapperer Budgets produzieren zu können, kalkulierten Film- und Fernsehproduktionen immer weniger Drehtage – in der Folge verschlechterten sich die Arbeitszeiten je Drehtag und die Bezahlung der Filmschaffenden vor der Kamera und des gesamten Filmteams zusehends. »Dreizehnstündige, intensive Arbeitstage bei wechselnden Einsätzen zu Tages- und Nachtzeiten dürfen nicht die Regel sein. Außerdem fordern wir sechs Prozent Gagenerhöhung, um deutliche Einkommensverbesserungen zu erreichen. Fernsehsender und Filmförderungen dürfen Gesundheit und dauerhafte Leistungsfähigkeit der Film- und Fernsehschaffenden nicht länger ignorieren – unsere Forderungen lediglich unter ökonomischen Gesichtspunkten oder der internationalen Wettbewerbsfähigkeit zu bewerten, ist für die von belastenden Arbeitsbedingungen betroffenen Filmschaffenden nicht hilfreich«, so ver.di-Verhandlungsführer von Fintel.

Die Verhandlungen werden am 26. Februar 2014 in Berlin fortgesetzt.

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zur ver.di-Medieninformation

Impressionen von der Demonstration der ver.di FilmUnion anlässlich der 3. Verhandlungsrunde TV FFS
am 15. Januar 2014 in München