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Setbesuch: "Club der roten Bänder"

Setbesuch: "Club der roten Bänder"

Setbesuch bei "Club der roten Bänder" in Monheim am Rhein Ingo Weerts Am Set von "Club der roten Bänder"

Ob jetzt der Grimme Preis, Deutscher Fernsehpreis, Jupiter Award oder der Deutsche Schauspielerpreis, die Vox-Serie „Club der roten Bänder“ konnte sich für die erste Staffel  kaum vor Preisen retten…mir waren die jungen Protagonisten noch vom Deutschen Schauspielerpreis vertraut, wo die ver.di FilmUnion gemeinsam mit dem BFFS den „STARKEN EINSATZ“ in diesem Jahr an den Kölner Innenrequisiteur  Martin "Martini" Küster verliehen hat.

Getrieben von der Neugier, ob dies auch mit preisverdächtigen Arbeitsbedingungen einhergeht, machten wir uns auf die Reise ins beschauliche Monheim am Rhein. 

In vielen offenen Gesprächen kamen die Knackpunkte der täglichen Arbeit zur Sprache, ebenso wie die immer noch zu langen Arbeitszeiten in der Filmbranche. Hier konnte auch mit einigen Vorurteilen gegenüber der ver.di FilmUnion aufgeräumt werden: dass die Arbeitszeiten vor der tariflichen Regelung im Durchschnitt noch viel länger waren, ist vor allem bei jüngeren Filmschaffenden kaum mehr bekannt. Klarer Wunsch an die FilmUnion war aber die Abschaffung der 13. Stunde… das ist auch unser Ziel, sonst hätten wir es als FilmUnion nicht zu einer Hauptforderung der vergangene Tarifrunde gemacht. Damit das in der nächsten Tarifrunde 2018  in vollem Umfang klappt, sind wir aber ganz klar auf mehr Unterstützung der Filmschaffenden angewiesen. Wir als FilmUnion können das nicht „für euch“ machen, sondern nur gemeinsam mit euch.

Der neue Tarifvertrag für die Hosentasche 2016 fand viele neue Besitzer, ebenso wie unsere Infos zur Pensionskasse Rundfunk.

Trotz einiger kritischer Nachfragen am Set zu Pauschalverträgen möchten wir hier eindeutig betonen, dass sich auffallend viele Filmschaffende am Set  sehr positiv über die Arbeitsbedingungen der Kölner Produktionsfirma Bantry Bay Productions GmbH geäußert haben!

Ingo Weerts, ver.di FilmUnion