Union Day zur Berlinale 2024

16.02.2024
Keine Filmförderung ohne Tarifbindung!

Beim Union Day zur Berlinale haben sich Film- und Kinobeschäftigte von ver.di und BFFS für bessere Arbeitsbedingungen eingesetzt. Den Auftakt machte die Kundgebung „Keine Filmförderung ohne Tarifbindung“ vor dem Kino International, wo der Produzententag stattfand. Besonders die Kulturstaatsministerin Claudia Roth wollten die Filmschaffenden begrüßen, um klarzustellen, dass eine Filmförderung nicht eine reine Wirtschaftsförderung sein kann, sondern auch für die Menschen, die Filme und deren Erfolge ermöglichen, nämlich Filmschaffende, gemacht werden muss.

 
Keine Filmförderung ohne Tarifbindung!

Am Potsdamer Platz ging es um 17h weiter mit der Kundgebung: „Kino & Film: Nicht ohne uns!“ Eindrückliche Berichte von Kinobeschäftigten belegten, dass sich viel verbessern muss an ihren Arbeitsbedingungen, wofür sie aktuell deutschlandweit streiken. Die Hauptforderung der Kinobeschäftigten ist eine Lohnerhöhung der Einstiegsgehälter von Mindestlohn auf 14€ pro Stunde. Filmschaffende machten hingegen auf ihre enorme Arbeitsbelastung von bis zu 60 Wochenstunden aufmerksam, die keinen Raum für Privatleben oder Familie lasse. Die Schilderungen ließen hinter den Glamour des Films und Kinos blicken, wie er bei der Berlinale gefeiert wird. Ein solidarischer Zusammenschluss von Kino & Filmbeschäftigten ist darauf die richtige Antwort!

 
Berlinale Protest 15.2.2024

Süß zuende ging der Union Day mit der Aktion „Kein Popcorn ohne uns!“. Am Rande der Partyreihe Crew Call in der Kulturbrauerei verteilten Mitglieder der ver.di Filmunion Popcorn & Flyer an die Crew in der Schlange.

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