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Kompromisse sind nötig – und möglich

Kompromisse sind nötig – und möglich

Die interne Aufteilung der tarifvertraglichen Kinoerlösbeteiligung ist gelungen

von
Regine Hergersberg
(Bundesvereinigung
»Die Filmschaffenden«),

Matthias von Fintel
(ver.di FilmUnion)
und
Heinrich Schafmeister
(BFFS)


Zehn Jahre stritten sich die Filmkreativen heftig um das Fell eines Bären, der nicht zu fassen war, geschweige denn erlegt werden konnte. Der Streit um die gerechte Aufteilung einer Erlösbeteiligung (basierend auf dem urheberrechtlichen Anspruch einer am Verwertungserfolg angemessenen Vergütung), die weder Sender noch Produzenten gewähren wollten, erhitzte die Gemüter der Kreativverbände und trieb sie auseinander. Am 13. Mai letzten Jahres wurden die ersten tariflichen Erlösbeteiligungsregelungen zugunsten der Filmkreativen von ver.di FilmUnion, BFFS und Produzentenallianz unterschrieben – der Bär war endlich erlegt. Ein halbes Jahr, 11 große Sitzungsrunden und zahllose bilaterale Beratungen später ist nun auch das Fell unter den Filmschaffenden verteilt, ohne dass die Beteiligten wie von außen kritisiert als »Kannibalen« übereinander hergefallen wären.

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Der vollständige Artikel – mit ausführlicher Erläuterung des Ergebnisses und detaillierter Beschreibung der möglichen Auswirkungen – kann als pdf-Datei hier geladen werden.