Nachrichten

Tatort München: Tarifverhandlung

Tatort München: Tarifverhandlung

Tarifrunde Film- und Fernsehschaffende

Am 21. Januar 2016 werden die Tarifverhandlungen für die etwa 25.000 Film- und Fernsehschaffende fortgesetzt. Dazu treffen sich die Verhandlungskommission  der ver.di FilmUnion und Vertreter der kooperierenden Verbände BFS –Filmeditoren und bvft (Filmton) sowie des Bundesverbandes Film- und Fernsehschauspieler (BFFS) mit der Produzentenallianz in München. Eine Aktion wird die Verhandlungen begleiten.

Hauptforderungen sind die Erhöhung der Gagen und die Begrenzung der täglichen Maximalarbeitszeit auf 12 Stunden. Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen, werden die Fernsehschaffenden gegenüber den Produzenten und Sendern ein Zeichen setzen und öffentlichkeitswirksam mit der “12-statt-13-Aktion“ die Tarifpartner am Verhandlungsort „begrüßen“.

Prominente Unterstützung erfährt diese Aktion dabei von Schauspieler Michael Brandner (u.a. „Tatort“).

Die Aktion findet statt am

Donnerstag, 21. Januar 2016 um 9:00 Uhr,

Wittelsbacher Platz 1, München

Die Aktion eignet sich sehr gut zur Bildberichterstattung!

Die FilmUnion in ver.di fordert für auf Produktionsdauer Beschäftigte deutliche Verbesserungen, vor allem bei Gagen und Arbeitszeiten. Zu diesen Schwerpunkten und den daraus entstandenen Forderungen haben sich zuvor unter etwa 900 Filmschaffenden an einer Umfrage beteiligt.

Die Produzentenallianz hat dagegen eine weitere Reduzierung von Arbeitszeiten strikt abgelehnt und nur bei den Gagen ein Angebot gemacht: zu Erhöhungen um 1,3 Prozent ab April 2016 und 1,5 Prozent im Jahr 2017 ist die Arbeitgeberseite bereit.

„Das ist viel zu wenig und wir erwarten von den Produzenten mehr Respekt vor den berechtigten Wünschen der Filmschaffenden, die Arbeitszeiten erträglicher zu gestalten“, machte ver.di-Verhandlungsführer Matthias von Fintel deutlich.

Weitere Informationen:

Ute Opritescu

ver.di Bayern / connexx av

Tel. 089 59977 1084